Proteste gegen Antisemitismus und den Al-Quds-Marsch in Charlottenburg

Samstag, 01.06.2019, ab 12.00 Uhr, City-West: Der „Initiativkreis gegen den Quds-Marsch" sowie das "Antifaschistische Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag" rufen zu Protesten gegen Antisemitismus auf.

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Unter dem Titel „Demonstration anlässlich des Al Quds Tages“ wollen am 01.06. erneut mehrere hundert Menschen ab 14.30 Uhr vom Adenauerplatz durch die City West marschieren. Von diesem jährlich stattfindenden Aufmarsch wurden immer wieder zahlreiche antisemitische Vorfälle gemeldet. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) veröffentlichte zum Aufmarsch des vergangenen Jahres einen ausführlichen Bericht auf ihrer Internetseite.

Aufrufe zu Protesten gegen Antisemitismus am 1. Juni

Der Initiativkreis gegen den Quds-Marsch mobilisiert für Samstag, den 01.06.2019 um 15.30 Uhr zu einer Kundgebung unter dem Motto „Kein Islamismus und Antisemitismus in Berlin – Gegen den Quds-Marsch“ auf den George-Grosz-Platz in Berlin-Charlottenburg. Im entsprechenden Aufruf heißt es:

Jedes Jahr am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan marschieren radikale Islamist/innen und Anhänger/innen der Diktatur im Iran durch Berlin und rufen zum Kampf gegen Israel auf. Sie wollen „al Quds“ (Quds ist der arabische Name für Jerusalem) erobern und den jüdischen Staat vernichten.

Wir halten es für unerträglich, dass es möglich ist, mitten in Berlin zur Zerstörung der größten jüdischen Gemeinschaft dieser Welt aufzurufen: Israel. Wir demonstrieren für Solidarität mit Israel und protestieren gegen jede Form von antisemitischer und islamistischer Propaganda in Berlin.

Darüber hinaus veranstaltet das Antifaschistische Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag eine Demonstration, die um 12.00 Uhr am U-Bahnhof Wilmersdorfer Platz beginnt. Im Aufruf zur Demonstration unter dem Motto: „Gegen jeden Antisemitismus“ heißt es:

Nicht nur am Al Quds-Tag, sondern auch an jedem anderen Tag des Jahres gilt es, sich jeglicher Form von Sexismus und Patriarchat, Antisemitismus und Antizionismus entgegenzustellen.

Änderungen möglich, aktuelle Infos auf Twitter, Hashtag: #keinqudstag