Kalender

Jul
7
Di
Queere Perspektiven auf die Black Lives Matter Bewegung @ Online
Jul 7 um 18:30 – 20:00

Informationen der Veranstaltenden:

Seit dem Mord an George Floyd sind Hunderttausende weltweit gegen Anti-Schwarzen Rassismus auf die Straße gegangen. Auch in Deutschland protestieren weiterhin viele Menschen gegen Polizeigewalt und Rassismus. Gleichzeitig gibt es ein verstärktes Aufzeigen rassistischer und kolonialer Strukturen innerhalb der deutschen Gesellschaft.

In unserem nächsten Onlinepodium wollen wir mit Jenner Hendrixx und Malcom Ohanwe darüber sprechen, was die aktuellen Proteste der Black Lives Matter Bewegung für queere Schwarze bedeuten.

Wie leben Schwarze queere Menschen einerseits mit Rassismus im Alltag aber auch innerhalb der queeren Community? Inwiefern spielen queere Perspektiven innerhalb der Bewegung eine Rolle? Wie haben Schwarze Personen LGBTIQ-Rechte erkämpft?
Gibt es in Deutschland Support aus der weißen queeren Community gegen Anti-Schwarzen Rassismus? Wie können wir allgemein Protestbewegungen intersektional und solidarisch gestalten? Und wie lassen sich Kämpfe gegen die Klimakrise und gegen strukturelle Machtverhältnisse verbinden?

Zu den Referent*innen:

Jenner ist Diva mit Herz und eine queere Aktivist*in auf TikTok.

Malcolm ist Fernseh-, Radio- und Text-Journalist, hauptsächlich für die ARD und für den SPIEGEL. Das Medium Magazin zählte ihn zu den 30 besten Journalist*innen bis 30 . In seinem Podcast „Kanackische Welle“ bespricht er zwei Mal im Monat Identität im Einwanderungsland Deutschland.

Moderiert wird das Gespräch von Dante Davis und Zainn* Assaad aus dem BUNDjugend Projekt Locals United.

Locals United versucht Klimagerechtigkeit intersektional zu betrachten und das Zusammenwirken von Machtverhältnissen und der Klimakrise aufzuzeigen.

Das Webinar wird auf Zoom stattfinden und gleichzeitig live auf Facebook übertragen. Ihr könnt also direkt auf Zoom oder auf Facebook eure Fragen stellen.

Zoomlink: https://us02web.zoom.us/j/85218434415

Wir bitten um einen freundlichen Austausch. Stellt eure Fragen sachbezogen und höflich. Menschen, die sich rassistisch oder queerfeindlich äußern, werden wir aus dem Webinar entfernen.

Neukölln Solidarisch – Gemeinsam gegen Rassismus @ Karl-Marx-Platz
Jul 7 um 19:00 – 21:00
Neukölln Solidarisch - Gemeinsam gegen Rassismus @ Karl-Marx-Platz

Informationen der Veranstaltenden:

Die BO Rixdorf organisiert eine Veranstaltung auf dem Karl-Marx-Platz unter dem Motto: „Neukölln solidarisch – Gemeinsam gegen Rassismus!“: Alltagsrassismus, ungleiche Bildungschancen und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt sind nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande weit verbreitet, was Betroffene tagtäglich zu spüren bekommen. Wir wollen den Blick auf Neukölln lenken und anhand der Erfahrungen Betroffener gemeinsam über Alltagsrassismus, rassistisch motivierte Shisha-Bar-Razzien und die Stigmatisierung vieler Romn*ja und Sinti*ze im Zuge von Corona sprechen.

Damit wollen wir in der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen gegen Rassismus und für Solidarität!

Redner*innen:
Milena Ademovic (stellvertretende Vorsitzende des Landesbeirats der Sinti und Roma)
Muhammad Maarouf (Kinder- und Jugendclub Manege)
Ahmed Abend (Initiative Kein Generalverdacht)

Moderation: Ferat Kocak

Jul
11
Sa
Stadtführung: How to resist. The refugee movement Kreuzberg (Open for FLINT*) @ Oranienplatz
Jul 11 um 11:00 – 13:00

Informationen der Veranstaltenden:

++ deutsch unten ++

City tour: How to resist. The refugee movement in Kreuzberg
with Jennifer Kamau (International Women Space)

Open for FLINT* (women, lesbian, inter, non-binary and trans persons).

Jennifer Kamau´s tour starts at Oranienplatz in Kreuzberg, which has been the centre of political movements and resistance since the seventies. In 2012, asylum-seekers had set up tents here to protest against German asylum practices such as poor housing in shelters, compulsory residency (ie no freedom of movement across state lines) and deportations. Jennifer was there from the very beginning.

On her tour she visits the places that have become symbols of this important movement. She explains what Oranienplatz activists* were demonstrating against and how the empty Gerhard-Hauptmann-Schule, which was occumpied during the struggle, since became a political issue. The participants also hear the little-known story of the feminist resistance against patriarchal structures within the movement — a struggle that Jennifer and her comrades still continue today along with their commitment to fight against racism.

Note: Due to COVID-19 we ask you to bring your own mask and, if possible, headphones. Please keep a 1,5m distance.

Duration: 2 hours

Date: Saturday July 11th, 11 am

Meeting point: Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

Language: English

Registration until July 6th: kontakt@frieda-frauenzentrum.de

In cooperation with querstadtein (https://querstadtein.org).
___________

Stadtführung: How to resist. The refugee movement in Kreuzberg
Mit Jennifer Kamau
Die Veranstaltung ist offen für FLINT* (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und trans Personen).

Auf ihrer Tour führt Jennifer Kamau zu den Orten, die zu Symbolen der Oranienplatz-Bewegung wurden. Sie erklärt, wogegen und wofür die Oranienplatz-Aktivist*innen protestierten und wie die leerstehende Gerhard-Hauptmann-Schule dabei zum Politikum wurde. Die Teilnehmenden hören aber auch die wenig bekannte Geschichte vom feministischen Widerstand gegen patriarchale Strukturen innerhalb der Bewegung – ein Kampf, den Jennifer und ihre Mitstreiterinnen zusammen mit dem Engagement gegen Rassismus bis heute fortführen.

Treffpunkt: Die Stadtführung startet am Oranienplatz und endet in der Waldemarstraße. Die Strecke ist barrierefrei.

Sprache: Englisch

Dauer: ca. 2 Stunden

Termin: Samstag, der 11. Juli, 11 Uhr

Hinweise: Auf Grund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus, ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes während der Tour Pflicht. Ebenso gilt es einen Abstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmenden zu wahren. Für die bessere Verständlichkeit unserer Stadtführer*innen, statten wir
die Teilnehmenden mit einem Audioguidesystem aus. Wenn möglich, wäre es super, wenn die Teilnehmenden dafür ihre eigenen Kopfhörer mitbringen.

Anmeldung bis 6. Juli unter kontakt@frieda-frauenzentrum.de.

In Kooperation mit querstadtein (https://querstadtein.org).

„Kennst du das Land, wo die Faschisten blühn” – Gedenken an Erich Mühsam @ Erich Mühsam Gedenkstein
Jul 11 um 15:00 – 16:30

Informationen der Veranstaltenden:

Bereits 1925 warnte Erich Mühsam mit diesem Gedicht vor den damals noch als unbedeutend eingeschätzten Nazis.
8 Jahre später waren die Nazis an der Macht und schleppten den Antifaschisten Mühsam durch ihre Zuchthäuser und Konzentrationslager.
Am 10. Juli 1934 ermordeten sie den ungebrochenen Freigeist im KZ Oranienburg.

Auch in diesem Jahr erinnert die Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts an den ehemaligen Mitbewohner der Hufeisensiedlung, an ein Leben voller Kunst und kämpferischem Tatendrang für eine bessere, solidarische Gesellschaft.

Musikalisch begleitet wird das Gedenken von Trotter Schmidt und Bibi Schulz, die einige von ihnen neuvertonte Mühsam-Gedichte aus ihrem Programm „Von meiner Hoffnung lass ich nicht” vorstellen.

Samstag, den 11. Juli 2020,
Beginn 15:00 Uhr
am Erich-Mühsam-Gedenkstein,
Dörchläuchtingstr. 52, 12359 Berlin
Aug
1
Sa
Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander – gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit @ Spandauer Markt
Aug 1 um 11:00 – 12:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Jeden ersten Samstag im Monat…

Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander –
gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

An jedem ersten Sonnabend im Monat von 11-12 Uhr  stehen Menschen auf dem Spandauer Markt ein für Toleranz und ein friedliches Miteinander, gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Sie suchen das Gespräch, parieren kritische Fragen und mahnen „Flüchtlinge willkommen heißen“!

Kommen Sie auch!

Aug
7
Fr
Mahnwache Omas gegen Rechts Berlin @ Weltzeituhr
Aug 7 um 15:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Die Mahnwache der OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

Eine Oma wie Euch braucht jedes Kind, ruft uns eine vorbeigehende Mama zu, als wir am im Juni am Alexanderplatz an der Weltzeituhr stehen.

Mancher Passant hebt einfach den Daumen und lächelt uns an. Und diese Daumen sind nicht blau wie die bei Facebook, sondern echt!

Einer Junger Mann will seinen RAP mit uns machen und fragt höflich, ob er darf. Dass wir den Text seines RAPs verstehen, das wundert ihn, dass er unseren versteht – er bekommt einen unserer Flyer – das freut uns.

Ein junger Mann aus Syrien erzählt uns über seinen Werdegang in Deutschland, erst hat er die Schule abgeschlossen, dann gelernt, inzwischen arbeitet er. Er bedankt sich, dass wir auch für ihn hier stehen.

Rechts und links, da gäbe es doch gar keinen Unterschied meint einer, ein langes Gespräch mit zwei unserer Omas entwickelt sich.

Unsere Schilder sind weithin sichtbar – daran sind wir erkennbar.

Wir mahnen! Unsere unterschiedlichen Erfahrungen haben uns das Gleiche gelehrt: Wir müssen uns dafür einsetzen, dass unsere Kinder und unsere Enkel und auch deren Kinder und Enkel einen lebenswerten Planeten vorfinden. Zu Solidarität, Verantwortung und Vielfalt gibt es keine Alternative.

Wir sind keine stille Mahnwache.

Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie rechte Kräfte unsere Gesellschaft weiter verändern.

Wir wollen nicht hinnehmen, dass die Sprache verroht und jede gesellschaftspolitische Debatte vergiftet wird.

Wir wünschen uns eine offene, bunte und vielfältige Gesellschaft. Wir setzen uns ein für Gleichberechtigung und Solidarität.

Wir mischen uns ein, wir reden mit Euch und freuen uns auf interessante Gespräche!

Kommt vorbei!

Bis bald

Mahnwache der OMAS GEGEN RECHTS BERLIN