Kalender

Aug
18
Sa
Proteste gegen den rechtsextremen Heßmarsch @ Spandau
Aug 18 ganztägig

Alle aktuellen Informtionen hier.

Aug
25
Sa
Berliner Lange Nacht der Museen 2018 @ Anne Frank Zentrum
Aug 25 um 18:00 – Aug 26 um 2:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Auch in diesem Jahr sind wir wieder bei der Berliner Langen Nacht der Museen dabei! 

Besuchen Sie uns am 25. August zwischen 18 und 2 Uhr. Wir haben ein spannendes Programm geplant.

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Die diesjährige Lange Nacht der Museen bietet unseren Besucher*innen eine der letzten Möglichkeiten, die derzeitige ständige Ausstellung noch einmal zu sehen. Denn ab dem 1. Oktober wird diese komplett ab- und neu aufgebaut, um ab dem 20. November 2018 in neuem Glanz zu erstrahlen. 

Die Lange Nacht der Museen steht in diesem Jahr unter dem Motto »Treppen«. 80 Museen werden mit 800 Events dabei sein. Das Anne Frank Zentrum bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Lesungen, verschiedenen Führungen und Filmen. 

Programm

• 18 Uhr und 19 Uhr »Flucht im Lebenslauf«, Gespräch mit Hava, die Protagonistin unseres biographischen Lernmaterials »Flucht im Lebenslauf« ist (30 min)

• 20 Uhr und 21 Uhr Lion Wasczyk, Schauspieler »Meine Tochter Anne Frank«, liest aus dem Tagebucht der Anne Frank (30 min)

• 18 Uhr und 19 Uhr »Blick hinter die Kulissen«-Führung mit Veronika Nahm, Leiterin des Bereichs Berliner Ausstellung (30 min)

• Expressführungen (20 min): 20 Uhr, 21 Uhr, 22 Uhr, 24 Uhr, 1 Uhr

• Expressführung Englisch (20 min): 23 Uhr

• Film »Hannah aus Berlin« (30 min): 22 Uhr, 23 Uhr

• Film »Das kurze Leben der Anne Frank« (30 min): 22.30 Uhr, 00.30 Uhr

• Film »The short life of Anne Frank« (30 min, Englisch): 23.30 Uhr

Sep
1
Sa
Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander – gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit @ Spandauer Markt
Sep 1 um 11:00 – 12:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Jeden ersten Samstag im Monat…

Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander –
gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

An jedem ersten Sonnabend im Monat von 11-12 Uhr  stehen Menschen auf dem Spandauer Markt ein für Toleranz und ein friedliches Miteinander, gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Sie suchen das Gespräch, parieren kritische Fragen und mahnen „Flüchtlinge willkommen heißen“!

Kommen Sie auch!

Schöner leben ohne Nazis @ Alice-Salomon-Platz
Sep 1 um 14:00 – 19:00

Informationen der Veranstalter_innen:

10 mal „Schöner leben ohne Nazis“ in Marzahn-Hellersdorf?!

Es gibt was zu feiern! Das bezirkliche Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ begeht in diesem Jahr sein 10. Jubiläum. Nach wie vor gibt es leider Beleidigungen und Angriffe von Neonazis und extrem Rechten in unserem Bezirk. Gleichzeitig gibt es auch hier viele Menschen, die Gesicht zeigen gegen Rassismus und sich für Toleranz und Solidarität einsetzen. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass „Schöner leben ohne Nazis“ mittlerweile zum 10. Mal von vielen Engagierten aus dem Bezirk auf die Beine gestellt und mit Leben gefüllt wird. Lasst uns zusammen feiern: 10 mal „Schöner Leben ohne Nazis“!

Demokratie im Bezirk: www.demokratie-mh.de

Sep
8
Sa
Neukölln Open – Festival für Demokratie und Vielfalt @ Museum Neukölln
Sep 8 um 14:00 – 21:00

Informationen der Veranstalter_innen:

PROGRAMM

Eröffnung und Begrüßung 14:00 Uhr

Wo: Freilichtbühne

Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln

Karin Korte, Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport

Dr. Udo Gößwald, Museumsleiter

Keynote Speeches 14:20-15:00 Uhr

Wo: Freilichtbühne

André Wilkens

Utopien für das Europa des 21. Jahrhunderts

Düzen Tekkal

Bekenntnis zur Freiheit

Diskussionsforen – zuhören und mitreden

Forum 1, 15:00-16:00 Uhr

Typisch deutsch? Für ein pluralistisches Verständnis von Kultur

Gäste: Hatice Akyün, Olga Grjasnowa

Moderation: Gabi Wuttke

Wo: Foyer Kulturstall

Zuverlässig sein, sich an Regeln halten, hilfsbereit sein: das sind Attribute, die Geflüchtete in der stadtweiten Kampagne #FARBENBEKENNEN als „typisch deutsch“ bezeichnet haben. Föderalismus, Flüchtlingshilfe, Familienunternehmen, Frühstücksei und Federbett: das sind die Begriffe, die Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Buchstaben F in ihrem A-Z zum Thema „Was ist deutsch?“ zuordnet. Das Tableau möglicher Antworten ist endlos und doch schimmert da womöglich etwas Gemeinsames durch, das Menschen, die in diesem Land täglich leben, als „typisch deutsch“ erfahren.Doch ist dieses Begriffspaar in Zeiten einer kulturellen Vermischung von Lebensformen überhaupt noch zeitgemäß und belastbar?

Forum 2, 15:00-16:00 Uhr

Wie wollen wir arbeiten? Für eine faire Wirtschaft 4.0

Gäste: Michael Bohmeyer, Norbert Kunz

Moderation: Jan Feddersen

Wo: Museum Neukölln

Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung von Produktions- und Arbeitsabläufen stellt unsere Gesellschaft vor gewaltige Herausforderungen. Die vierte industrielle Revolution vollzieht sich vor unseren Augen. Die Politik scheint den großen Umbruch kaum ernst zu nehmen. Andererseits werden bereits neue Arbeitszeitmodelle und andere Formen der sozialen Absicherung erprobt. Wie sieht das Arbeiten von Morgen aus und welchen Einfluss haben wir darauf? Eröffnet das digitale Zeitalter womöglich die Chance, das Leben erfüllter und selbstbestimmter zu gestalten? Kann ein bedingungsloses Grundeinkommen mehr soziales und bürgerschaftliches Engagement befördern?

Forum 3, 16:30-17:30 Uhr

Wie lassen sich Ressourcen optimal nutzen? Für eine globale Verantwortung

Gäste: Alice Grindhammer, Eva Musholt

Moderation: Annette Jensen

Wo: Foyer Kulturstall

Die ökologischen Folgen eines verschwenderischen Umgangs mit unseren Ressourcen sind unübersehbar. Spätestens mit den Berichten von gigantischen Müllteppichen in den Weltmeeren ist das Thema als globales Problem identifiziert. Ein Umdenken ist nötig, um die Wegwerfgesellschaft in eine Nachhaltigkeitsgesellschaft zu verwandeln. Sparsame Verwendung und Recycling von Rohstoffen, Materialien und Lebensmitteln sind nur die ersten Schritte, um sich unserer globalen Verantwortung zu stellen. Was es im Prinzip braucht ist eine radikale Kehrtwende: Die Orientierung an der Wirtschaftsweise der Natur, die keinen Müll kennt und Ressourcen immer wieder neu verwendet. Kreislaufwirtschaft statt Einbahnstraße. Aber wie geht das?

Forum 4, 16:30-17:30 Uhr

Welche Schule brauchen wir? Für eine Schule des Lebens

Gäste: Margret Rasfeld, Klaus Lehnert

Moderation: Dr. Udo Gößwald

Wo: Museum Neukölln

An den meisten deutschen Schulen stehen nach wie vor Hierarchie und kognitives Wissen im Vordergrund. An Wertschätzung, Anerkennung und der Freude am Lernen fehlt es oft. Diese Tatsachen sind seit Jahren bekannt. Doch der Politik ist es bislang nicht gelungen, die äußeren Rahmenbedingungen für eine wirkliche Bildungsreform zu schaffen. Also was tun? Abwarten oder die Schule von morgen heute schon gestalten? In Neukölln gibt es dafür an vielen Schulen Ansätze, die kooperatives Lernen und selbstständiges Handeln fördern. Doch reicht das? Welche Wege gibt es, damit die gesamte Schule Verantwortung übernimmt, um durch ihre Strukturen und Arbeitsweisen Demokratie konkret und täglich erlebbar zu machen?

Forum 5, 18:00-19:00 Uhr

Wohnen für alle? Für eine faire Wohnungspolitik

Gäste: Dr. Jutta Hartmann, Rouzbeh Taheri

Moderation: Dr. Christiane Droste

Wo: Foyer Kulturstall

Wohnraum ist heute rar und begehrt. Der Wettbewerb ist entsprechend groß. Dem Grundbedürfnis nach Wohnraum kann heute nicht mehr ohne Weiteres entsprochen werden. Im Bereich der Großstadt kollidiert dieses nicht selten mit den Gegebenheiten des Marktes. Welche Anstrengungen müssen von der Politik unternommen werden, um allen einen fairen Zugang zu Wohnraum zu bieten? Mithilfe der gesetzlichen Mietpreisbremse und staatlich gefördertem Wohnungsbau versucht die Politik, der Wohnungsspekulation auf Kosten der Mieter*innen Einhalt zu gebieten. Wie ist ein Wohnen zu akzeptablen und bezahlbaren Konditionen für alle Teile der Bevölkerung möglich?

Forum 6, 18:00-19:00 Uhr

Was heißt hier anders? Für die Anerkennung von Unterschieden

Gäste: Dotschy Reinhardt, Dervis Hizarci

Moderation: Reinhard Fischer

Wo: Museum Neukölln

In der pluralistischen, heterogenen Stadtgesellschaft Berlins gehören Unterschiede zum Alltag. Leider verläuft das Zusammenleben nicht immer ohne Reibungen. Vorurteile und Ressentiments äußern sich in Extremfällen in gewaltsamen Auseinandersetzungen. Wie kann eine Kultur der Anerkennung dieser Unterschiede dazu führen, dass Vielfalt nicht als Herausforderung und Belastung erlebt, sondern als Bereicherung und Chance genutzt werden kann. Eine klare und respektvolle Kommunikation über die gewünschten Formen des Zusammenlebens und die Bereitschaft, sich auf andere einzulassen gehören dazu. Wie können wir alle dazu beitragen?

Bühnenprogramm

Wo: Freilichtbühne

Little Black Fish Collective – Artikel X Neukölln 16:00 Uhr

Das Theaterperformanceprojekt Artikel X Neukölln ist eine künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die im Dezember 2018 siebzig Jahre alt wird. Im Rahmen eines Ferienangebotes haben sich Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 18 Jahren sowie Erwachsene mit dem Thema beschäftigt. Mit Methoden des kreativen Schreibens verfassten die Teilnehmer*innen Kommentare zu den einzelnen Artikeln und wurden dabei begleitet, ihre Statements in ein szenisches Bühnenprogramm umzusetzen. Wie wir alle, haben die beteiligten Jugendlichen selbst schon Erfahrungen mit Benachteiligung und Ausgrenzung gemacht. Jetzt nutzen sie die Mittel der Kunst, um sich gesellschaftlich einzubringen.

Projektleiter*innen: Anja Hitze (Theaterpädagogik), Mehdi Moinzadeh (Regie)

Esther Kaiser Band – Songs of Courage 18:00 Uhr

Die in Berlin lebende Jazzsängerin Esther Kaiser, die seit einigen Jahren auch eine Professur für Gesang, Jazz, Rock und Pop an der Hochschule für Musik in Dresden innehat, möchte mit ihrem neuen Projekt Songs of Courage Welten miteinander verbinden, um eine gemeinsame musikalische Sprache für die Themen unserer Zeit zu finden. Jazzsounds treffen auf orientalische Klänge, Berliner Jazzmusiker*innen auf geflüchtete Musiker*innen aus Syrien und dem Irak.

Esther Kaiser – Gesang, Rüdiger Krause – Gitarre, Andreas Henze – Bass, Roland Schneider – Drums, Hasan Al Nour – Kanun

IYouWeBe – Take my Otherness 20:00 Uhr

Eine konzertante Jazzoper in drei Akten nach der Vorlage des Buches von Bjung Chul Han Hyperkulturalität-Kultur und Globalisierung. Die Themen dieser philosophischen Abhandlung sind Heimat, Globalisierung und Weltfrieden und werden aus der Sicht der beteiligten Sänger*innen, Migrant*innen und Musiker*innen sowie anderer europäischen Literat*innen und Philosoph*innen betrachtet. Jede*r Musiker*in bringt die eigenen Erfahrungen durch Improvisation, Komposition, Lyrik und Dramaturgie in das Gesamtwerk ein. Das Projekt gewann 2015 den Förderpreis des Berliner Senats für Kulturelle Angelegenheiten.

Dorothea Mader – Komposition, Vivien Lee – Lyrik, Vivien Lee, Dorothea Mader – Dramaturgie

Markt der Demokratie 14:00- 20:00 Uhr

Wo: Gutshof

Mitmach-Angebote:

Landeszentrale für politische Bildung – Europäisches Informationszentrum zur Europawahl, Nachbarschaftsheim Neukölln – Mitreden in Neukölln: Ticket ins Unbekannte,

VHS Neukölln – Alles Fake News oder was?

Mit Infoständen von:

Bündnis Neukölln, Die Offene Gesellschaft, Engagementbüro Neukölln, Háwar.help e.V., Hufeisern gegen Rechts, Kreisau-Initiative e.V., Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage, SJD – Die Falken Kreisverband Neukölln

Gäste und Moderator*innen

Hatice Akyün – Journalistin, Schriftstellerin und Moderatorin. Setzt sich nicht nur in ihren Büchern mit den Themen Migration, Integration und Diversity auseinander. Einmal Hans mit scharfer Soße, 2005, Ali zum Dessert, 2008.

Michael Bohmeyer – Web-Entwickler und Startup-Gründer. Kämpft mit dem Verein Mein Grundeinkommen e.V. in Neukölln für den Bezug eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland.

Dr. Christiane Droste – Kultur- und Sozialwissenschaftlerin. Gründerin des Büros für Stadtforschung UrbanPlus, Droste & Partner.

Jan Feddersen – Redakteur für besondere Aufgaben bei der taz und Kurator der Veranstaltung taz.lab, das sich in diesem Jahr mit dem Thema Zukunft der Arbeit beschäftigte. Lebt in Neukölln.

Reinhard Fischer – Referent für Veranstaltungen und Kooperationen bei der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Dr. Udo Gößwald – Leiter des Museums Neukölln und Initiator von Neukölln Open.

Alice Grindhammer – Gründerin und Geschäftsführerin von CRCLR, das erste Haus für Circular Economy in Berlin. Ihr Ziel: Etablierung einer zirkulären Wirtschaft, die ohne Abfall auskommt.

Olga Grjasnowa – Schriftstellerin, lebt in Neukölln. In ihren Büchern spiegelt sie auch ihre eigenen Migrationserfahrungen wider. Das jüngste erschien 2017 unter dem Titel Gott ist nicht schüchtern.

Dr. Jutta Hartmann – Bezirksleiterin des Bezirks Neukölln des Berliner Mietervereins und Justiziarin der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Mieterbundes. Veröffentlichte diverse Publikationen zum Mietrecht.

Dervis Hizarci – Lehrer an einer Kreuzberger Schule und Vorsitzender der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V). Der Verein engagiert sich für politische Bildungsangebote gegen Antisemitismus.

Annette Jensen – Freie Journalistin und Publizistin. Besonders beschäftigt sie sich mit den Themen Nachhaltigkeit, regionales und sozialverträgliches Wirtschaften.

Norbert Kunz – Geschäftsführer von Social Impact. Seine Firma unterstützt Unternehmen, Start-Ups und Non-Profit-Organisationen im sozialen Bereich.

Klaus Lehnert – Schulleiter a.D. des Albert-Einstein-Gymnasiums. Im Anschluss daran war er als Pädagogischer Leiter am Campus-Rütli in Neukölln maßgeblich für die Erarbeitung des dortigen Lehr- und Lernkonzepts verantwortlich.

Eva Musholt – engagiert sich seit 2016 im Verein Restlos Glücklich e.V., der sich der nachhaltigen Verarbeitung von Lebensmitteln verschrieben hat und bietet dazu Workshops an.

Margret Rasfeld – Schulleiterin a.D. der Evangelischen Gemeinschaftsschule Berlin-Zentrum und Mitbegründerin der Initiative Schule im Aufbruch.

Dotschy Reinhardt – Musikerin und seit 2016 Vorsitzende des Landesrats der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V.

Rouzbeh Taheri – Sprecher der Initiative Mietenvolksentscheid e.V., die sich für ein „Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin“ einsetzt.

Düzen Tekkal – Journalistin und Autorin von Deutschland ist bedroht. Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen, 2016

André Wilkens – geschäftsführender Vorstand der Bürger-Initiative Die offene Gesellschaft und Autor des Buches Der diskrete Charme der Bürokratie. Gute Nachrichten aus Europa, 2017.

Gabi Wuttke – Journalistin, Moderatorin beim Deutschlandfunk Kultur und Herausgeberin von Egon Erwin Kisch: Zwischen Bettlern und Bohème, das im Oktober 2018 erscheint.

Das Festival NEUKÖLLN OPEN findet statt in Kooperation mit der Initiative „Die offene Gesellschaft“, der Kreisau Initiative, der Landeszentrale für politische Bildung Berlin, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem Centrum für angewandte Politikforschung München

Sep
18
Di
DIE NSU-MONOLOGE / NSU-MONOLOGLARI @ Heimathafen Neukölln
Sep 18 um 19:30

Informationen der Veranstalter_innen:

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
Geride kalanların gerçekler için savaşı

Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Geride kalanların gerçekler için mücadelesi…
NSU Monologları Belgesel Tiyatro

NSU Monologları, Nasyonal Sosyalist Yeraltı örgütünün tanınmasından beş yıl sonra yakınlarını bu oluşumun işlediği cinayetlere kurban vermiş üç ailenin hikayesini anlatıyor. Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve Ismail Yozgat’ın gerçekleri ortaya çıkarmak için verdikleri mücadeleyi, cenaze töreninde ilk sırada
durabilme güçlerini, bir caddenin ismini değiştirme taleplerini ve katledilen yakınlarına yönelik yapılan gerçek dışı suçlamalara karşı
sevdiklerini kendi hatıralarıyla cesurca savunma çabalarını sahneye taşıyor.

Buch und Regie: Michael Ruf

deutsche Version:

mit Hürdem Riethmüller, Aylin Esener, Orhan Müstak, Raschid Sidgi, Aydin Isik, Hicran Demir, Michaela Maxi Schulz

türkische Version:

mit Hürdem Riethmüller, Aydin Isik, Gizem Akman, Serpil Erdik
Musik: Michael Edwards, Jonas Beckmann, Dave Sills

TERMINE

Dienstag,     18.09.2018, 19:30 Uhr   – deutsch mit türkischen Untertiteln

Mittwoch,     19.09.2018, 19:30 Uhr   – deutsch mit türkischen Untertiteln

Donnerstag, 20.09.2018, 19:30 Uhr   – türkisch mit deutschen Übertiteln

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.