Kalender

Dez
8
Do
Theateraufführung Das Heimatkleid @ GRIPS Podewil
Dez 8 um 11:00 – 12:00

Information der Veranstaltenden:

Das Heimatkleid von Kirsten Fuchs

Ein Monolog über die Wirkung rechtspopulistischer Parolen

Als Claire in den Modeblog ihrer Schwester einsteigt und ein Interview mit der Gründerin eines neuen Labels macht, kommt es zu einem politischen Eklat und sie gerät mehr und mehr in den Dunstkreis rechtspopulistischer Akteure und Gedanken.

Autorin Kirsten Fuchs beschreibt in diesem konzentrierten Monolog die Wirkung rechter Parolen. Sie lotet mit ihrer Protagonistin Claire die Grenzen von Toleranz und Meinungsfreiheit aus und deckt die Menschenverachtung hinter harmlos klingenden Aussagen auf. Katja Hiller spielt nicht nur die politisch unbedarfte Modebloggerin Claire, sondern auch die Blickwinkel ihrer Nachbar*innen mit. Sie lädt das Publikum ein zu einer riskanten Achterbahnfahrt der Gefühle und Argumente und führt uns mitten in die Geschichte einer Radikalisierung am rechten Rand und deren Folgen.

Empfohlen für Klasse 10 – 12

Lesung: “Ein Teil meines Herzens”, Tagebuch 1942-1944 von Wanda Przybylska @ LaVidaVerde
Dez 8 um 19:00

Wanda ist zwölf Jahre alt, als sie Halt in ihrem Tagebuch sucht, vierzehn, als sie ermordet wird – sie stirbt im September 1944 während des Warschauer Aufstandes. Ihre Aufzeichnungen geben Einblick in das Denken und Fühlen eines Kindes, das selbst in einer von Not, Elend und Gewalt geprägten Welt die Menschlichkeit nicht aufgibt. Wanda – das ist die erschütternde Stimme eines jungen polnischen Mädchens gegen den Hass und den Krieg, für die Hoffnung, die Freiheit und die Aussöhnung der Völker. Buchvorstellung und Lesung aus dem Buch mit Karl Forster (Chefredakteur der Zeitschrift „POLEN und wir“)

Dez
9
Fr
Theateraufführung Das Heimatkleid @ GRIPS Podewil
Dez 9 um 16:07 – 17:07

Information der Veranstaltenden:

Das Heimatkleid von Kirsten Fuchs

Ein Monolog über die Wirkung rechtspopulistischer Parolen

Als Claire in den Modeblog ihrer Schwester einsteigt und ein Interview mit der Gründerin eines neuen Labels macht, kommt es zu einem politischen Eklat und sie gerät mehr und mehr in den Dunstkreis rechtspopulistischer Akteure und Gedanken.

Autorin Kirsten Fuchs beschreibt in diesem konzentrierten Monolog die Wirkung rechter Parolen. Sie lotet mit ihrer Protagonistin Claire die Grenzen von Toleranz und Meinungsfreiheit aus und deckt die Menschenverachtung hinter harmlos klingenden Aussagen auf. Katja Hiller spielt nicht nur die politisch unbedarfte Modebloggerin Claire, sondern auch die Blickwinkel ihrer Nachbar*innen mit. Sie lädt das Publikum ein zu einer riskanten Achterbahnfahrt der Gefühle und Argumente und führt uns mitten in die Geschichte einer Radikalisierung am rechten Rand und deren Folgen.

Empfohlen für Klasse 10 – 12

Dez
20
Di
Theateraufführung Die Mittelmeer-Monologe @ Heimathafen Neukölln
Dez 20 um 19:30 – 22:00

Informationen der Veranstaltenden:

Von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa Sicherheit zu finden.

12.9.2022, 19:30h, Einlass ab 18:45h (Saal)
8./9.10.2022, 19:30h, Einlass ab 18:45h (Studio)
20./21.12.2022, 19:30h, Einlass ab 18:45h (Studio)
Tickets: Ermäßigt: 13,00 €, Regulär: 18,50 €
— mit englischen, französischen und arabischen Übertiteln
Die Mittelmeer Monologe sind dokumentarisches Theater. Autor Michael Ruf (Wort und Herzschlag) führt Interviews, die mehrere Stunde, teils mehrerer Tage dauern. Diese Interviews werden dann lediglich gekürzt und verdichtet. Es wird dabei nichts hinzu erfunden und die sprachliche Ausdrucksweise wird beibehalten. Wortgetreues, wortwörtliches Theater. Inspiriert durch diese Interviews schrieb Michael Ruf auch Songtexte, die in Zusammenarbeit mit Komponist*innen musikalisch umgesetzt wurden. So entstanden »Tons of Water« (Komposition: Marlène Colle), »We fall into silence« (Komposition: Torsten Knoll) und »The Memories always return« (Komposition: Peer Kleinschmidt). Seit Dezember 2021 sind diese Lieder fester Bestandteil der Mittelmeer-Monologe.
Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das aktuelle Theaterstück von Regisseur Michael Ruf: Die Mittelmeer Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen. Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2021 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!
Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.
Jeweils im Anschluss: Publikumsgespräche mit Aktivist*innen.
Foto: Benjamin Jenak
Dez
21
Mi
Theateraufführung Die Mittelmeer-Monologe @ Heimathafen Neukölln
Dez 21 um 19:30 – 22:00

Informationen der Veranstaltenden:

Von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa Sicherheit zu finden.

12.9.2022, 19:30h, Einlass ab 18:45h (Saal)
8./9.10.2022, 19:30h, Einlass ab 18:45h (Studio)
20./21.12.2022, 19:30h, Einlass ab 18:45h (Studio)
Tickets: Ermäßigt: 13,00 €, Regulär: 18,50 €
— mit englischen, französischen und arabischen Übertiteln
Die Mittelmeer Monologe sind dokumentarisches Theater. Autor Michael Ruf (Wort und Herzschlag) führt Interviews, die mehrere Stunde, teils mehrerer Tage dauern. Diese Interviews werden dann lediglich gekürzt und verdichtet. Es wird dabei nichts hinzu erfunden und die sprachliche Ausdrucksweise wird beibehalten. Wortgetreues, wortwörtliches Theater. Inspiriert durch diese Interviews schrieb Michael Ruf auch Songtexte, die in Zusammenarbeit mit Komponist*innen musikalisch umgesetzt wurden. So entstanden »Tons of Water« (Komposition: Marlène Colle), »We fall into silence« (Komposition: Torsten Knoll) und »The Memories always return« (Komposition: Peer Kleinschmidt). Seit Dezember 2021 sind diese Lieder fester Bestandteil der Mittelmeer-Monologe.
Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das aktuelle Theaterstück von Regisseur Michael Ruf: Die Mittelmeer Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen. Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2021 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!
Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.
Jeweils im Anschluss: Publikumsgespräche mit Aktivist*innen.
Foto: Benjamin Jenak
Jan
6
Fr
Mahnwache Omas-gegen-Rechts-Berlin @ Weltzeituhr
Jan 6 um 15:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Wie immer findet am 1. Freitag des Monats von 15-16 Uhr unsere Mahnwache statt, bei der wir auf aktuelle Themen aufmerksam machen und mit Menschen, die uns ansprechen, über unsere Ziele reden möchten. Debatten sind willkommen.

Frauen, die mitarbeiten wollen, können uns dort gerne spontan kontaktieren.