Kalender

Mai
7
Fr
Mahnwache Omas gegen Rechts Berlin @ Weltzeituhr
Mai 7 um 15:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Die Mahnwache der OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

Eine Oma wie Euch braucht jedes Kind, ruft uns eine vorbeigehende Mama zu, als wir am im Juni am Alexanderplatz an der Weltzeituhr stehen.

Mancher Passant hebt einfach den Daumen und lächelt uns an. Und diese Daumen sind nicht blau wie die bei Facebook, sondern echt!

Einer Junger Mann will seinen RAP mit uns machen und fragt höflich, ob er darf. Dass wir den Text seines RAPs verstehen, das wundert ihn, dass er unseren versteht – er bekommt einen unserer Flyer – das freut uns.

Ein junger Mann aus Syrien erzählt uns über seinen Werdegang in Deutschland, erst hat er die Schule abgeschlossen, dann gelernt, inzwischen arbeitet er. Er bedankt sich, dass wir auch für ihn hier stehen.

Rechts und links, da gäbe es doch gar keinen Unterschied meint einer, ein langes Gespräch mit zwei unserer Omas entwickelt sich.

Unsere Schilder sind weithin sichtbar – daran sind wir erkennbar.

Wir mahnen! Unsere unterschiedlichen Erfahrungen haben uns das Gleiche gelehrt: Wir müssen uns dafür einsetzen, dass unsere Kinder und unsere Enkel und auch deren Kinder und Enkel einen lebenswerten Planeten vorfinden. Zu Solidarität, Verantwortung und Vielfalt gibt es keine Alternative.

Wir sind keine stille Mahnwache.

Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie rechte Kräfte unsere Gesellschaft weiter verändern.

Wir wollen nicht hinnehmen, dass die Sprache verroht und jede gesellschaftspolitische Debatte vergiftet wird.

Wir wünschen uns eine offene, bunte und vielfältige Gesellschaft. Wir setzen uns ein für Gleichberechtigung und Solidarität.

Wir mischen uns ein, wir reden mit Euch und freuen uns auf interessante Gespräche!

Kommt vorbei!

Bis bald

Mahnwache der OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

 

Während der Pandemie findet die Mahnwache mit reduzierter Teilnehmedenzahl und unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln sowie mit MNS statt.

Mai
8
Sa
Stolpersteine putzen @ SPD-Bürgerbüro von MdA Dr. Clara West
Mai 8 um 10:30 – 11:00

Informationen der Veranstaltenden:

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
wir gedenken – 76 Jahre nach dem Ende der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten der Opfer der Nazidiktatur und des Holocaust. Um dies zu tun, führt die Berliner SPD eine langjährige Berliner Tradition fort: das Putzen der Stolpersteine in unserer Stadt.
Sicherlich kennen Sie die kleinen bronzefarbenen Einlassungen im Gehweg vor den Häusern, die auf ehemalige jüdische Bewohner und deren Schicksal im Dritten Reich aufmerksam machen. Ich finde diese Art des Gedenkens im Alltag, über die man ja im wahrsten Sinne des Wortes bei seinen ganz gewöhnlichen Gängen in der Stadt „stolpert“, eine sehr wirksame und zum Nachdenken anregende Art des Gedenkens – fernab von großen, pompösen Veranstaltungen. Deswegen lade auch ich in diesem Jahr wieder zum Putzen der Stolpersteine in meinem Wahlkreis ein, um dabei den Menschen dahinter und ihren Schicksalen zu gedenken.
Ich lade Sie herzlich ein, mit zu machen! Natürlich unter Coronabedingungen. Das heißt, jeder wird sich vor dem Bürgerbüro in der Naugarder Str. 43 ein Putzset abholen können und dann geht es, nach Absprache, wer welche Steine übernimmt, auf eigene Faust los. Gerne können Bilder geschossen werden, die wir dann, wenn wir sie erhalten, ins Netz stellen.
Also: am 8. Mai Treffpunkt: Vor meinem Bürgerbüro in der Naugarder Str. 43 – von 10.30-11 Uhr können hier Putzsets abgeholt werden.
Ich freue mich auf Ihre Unterstützung!
Ihre Clara West
Jiddische Lieder zum Tag der Befreiung @ Sowjetische Ehrenmal (Berlin-Buch)
Mai 8 um 11:00 – 11:30

Informationen der Veranstaltenden:

Anlässlich des 8. Mai singe ich ein paar jiddische Lieder – vielleicht auch die jiddische Version „Di Internatsionale“ und / oder das berüchtigte „An allem sind die Juden schuld“ Die ganze Gedenkveranstaltung beginnt um 10.00 Uhr und dauert m.W. bis 18.00 Uhr. Ich darf eine halbe Stunde spielen und singen, aber vielleicht auch etwas länger. Wir hoffen, dass die Veranstaltung trotz Pandemie stattfinden kann.
Zwangsarbeit in der Hufeisensiedlung – Eine verdrängte Geschichte @ Hufeisensiedlung
Mai 8 um 13:00 – 17:00

Informationen der Veranstaltenden:

Zwangsarbeit in der Hufeisensiedlung – eine verdrängte Geschichte

Anlässlich des 8. Mai 2021, dem Tag der Befreiung vom Faschismus lädt die Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts zu unserer Ausstellung ein.

Samstag, den 8. Mai,

⇒ 13:00 – 17:00 Uhr auf dem Platz vor der Hufeisentreppe.

⇒ 16:30 Uhr Enthüllung einer Gedenktafel am Standort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Onkel-Bräsig-Str. 6-8

Millionen Menschen aus den besetzten Gebieten, vor allem aus Polen und der Sowjetunion, haben die Nazis während des 2. Weltkrieges nach Deutschland verschleppt. Als Zwangsarbeiter*innen wurden sie in nahezu allen Wirtschaftsbereichen eingesetzt, von der Rüstungsproduktion über Verkehrsbetriebe bis zu privaten Haushalten – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Jahrzehntelang hat die deutsche Geschichtsschreibung dieses Thema kaum berührt.

Auch in unserer Siedlung konnte oder wollte sich lange Zeit niemand an die Existenz von Zwangsarbeiter*innen erinnern. Und doch gab es sie.

In zwei Lagern sowie mehreren Haushalten und kleinen Gewerben lebten und arbeiteten hauptsächlich aus Polen und der Sowjetunion deportierte Zwangsarbeiter*innen. Vor allem sie haben den Tag der Befreiung als solchen empfunden.

Mit der Ausstellung und der Gedenktafel wollen wir daran erinnern: Rassismus und Missachtung der Menschenwürde sind Verbrechen! In unserer Siedlung haben sie keinen Platz.

Sie sind herzlich eingeladen.

Audio-Spaziergang zum Tag der Befreiung @ Große Straße 48
Mai 8 um 14:00 – 16:00

Informationen der Veranstaltenden:

8. Mai 1945 – Das Morgenrot der Menschheit!

Am Tag der Befreiung vom Faschismus wollen wir in einem Audio-Rundgang an die Befreiung erinnern und unsere Forderung deutlich machen: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden!

Pandemiebedingt verzichten wir auf eine Kundgebung. Stattdessen wird es vier Stationen geben die mit Audiobeiträgen an Aspekte der Befreiung erinnern. Die Stationen sind in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr erlebbar. Am Ehrenmal besteht dann die Gelegenheit, Blumen niederzulegen.

Station Große Straße 45: Bericht über Georg Kurtze, der am 20. April die weiße Fahne auf dem Strausberger Rathaus gehisst hatte.
Station Am Kulturpark: Klaus Scheurenberg, ehemaliger Gefangener des KZ-Wulkow, berichtet über das Heranrücken der Roten Armee.
Station Am Eingang zum Bonhoeffer-Heim: Bericht über das Vorrücken der Truppen der Roten Armee in und um Strausberg.
Station Am Ehrenmal: Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees liest aus ihrem Offenen Brief an die Bundesregierung: “ Der 8 Mai muss ein Feiertag werden“.

Wir laden die Menschen aus Strausberg und Umgebung herzlich ein zur Gedenkspaziergang – mit Abstand, mit Maske und trotzdem mit Würde.

Gedenken zum Tag der Befreiung am Museum Karlshorst @ Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Mai 8 um 15:00 – 17:00

Informationen der Veranstaltenden:

„Für alle Ewigkeit muss im Gedächtnis der Menschheit verankert bleiben; dieses Morgenrot der Menschheit, dieser Jubel, der ganz Europa, ja die ganze Welt erfasste, aber auch, dass es ihn in Deutschland nicht gab.“ (Peter Gingold)
VVN-BdA Lichtenberg, Gedenken zum 74. Jahrestag der Befreiung am Panzer-Denkmal.