Kalender

Jan
25
Mo
Wer war Willi Frohwein? @ online: Fanprojekt Babelsberg
Jan 25 um 19:00 – 21:00
Wer war Willi Frohwein? @ online: Fanprojekt Babelsberg

Informationen der Veranstaltenden:

Willi Frohwein, Auschwitz-Überlebender, der jahrelang in der Babelsberger Öffentlichkeit und in Schulen über die Schrecken der NS-Zeit aufklärte, wurd in BBG geehrt, in dem ein Platz nach ihm benannt wurde. Am 27.1.2021 wird der Willi-Frohwein-Platz nun auch offiziell zum Gedenkort. Diesen Anlass nutzt die „Recherchegruppe Babelsberg 03“, um mit einem kleinen Online Vortrag an Willi Frohwein zu erinnern.
Bei Interesse, meldet euch beim Fanprojekt für den Link zur Veranstaltung. Bei besonderen Bedarfen, wie z.B. Untertitel für Hörgeschädigte bitten wir um frühzeitige Anfrage.
Anmeldungen via Social Media oder per Mail an Fanprojekt-babelsberg@stiftung-spi.de
Jan
26
Di
Gespräch mit den Angehörigen der Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“ @ online /Gedenkort T4 e.V.
Jan 26 um 16:00 – 17:30

Informationen der Veranstalter_innen:

 

Der Förderkreis Gedenkort T4 e.V. und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden am 26. Januar 2021 ein zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde.

Auf einer Online-Veranstaltung sprechen von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr Angehörige der Opfer mit Jürgen Dusel, Beauftragter Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Links zu Zoom und Vimeo finden Sie im Flyer. Die Veranstaltung wird in Gebärden-Sprache übertragen. Es gibt eine Übersetzung in Leichte Sprache.

Theaterdiskussion: Monolog mit meinem asozialen Großvater @ online: Friedrich-Ebert-Stiftung
Jan 26 um 18:00 – 21:00

Informationen der Veranstaltenden:

Jährlich am 27. Januar gedenken wir den Opfern des Nationalsozialismus, die UNO hat international anlässlich der Befreiung von Auschwitz den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ausgerufen. Doch was bedeutet Gedenken, wieso ist das auch heute noch relevant? Viele Menschen sind zu jung, um noch Zeitzeugen kennenzulernen und für viele Menschen in Deutschland betrifft das nicht einmal die Geschichte der eigenen Nation¿ wieso also
gedenken?

Wir möchten darüber mit dem Theatermacher, Regisseur und Schauspieler Harald Hahn diskutieren und mit Jiulia Tonelli vom Anne Frank Zentrum Berlin. Das Theaterstück „Monolog mit meinem asozialen Großvater“ soll dafür die Grundlage sein. Harald Hahns Großvater war als sogenannter „Asozialer“ im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert, doch über diese Gruppe wird selten gesprochen. Dies liegt zum einen an der geringen Lobby, die Menschen dieser Gruppe auch bis heute noch haben und zum anderen vielleicht an den geringeren Zugängen zu Bildung und Teilhabe, um auch dieser Menschen zu gedenken, die von den Nationalsaozialist_ innen pauschal verfolgt wurden.

Im Gespräch mit Cosima Schmitt von der ZEIT möchten wir den Zusammenhang zwischen Erinnerungskultur, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit diskutieren und laden alle Interessierten dazu ein.

Victor Klemperer: »Licht und Schatten« @ online: lcb
Jan 26 um 19:30 – 21:30
Victor Klemperer: »Licht und Schatten« @ online: lcb

Informationen der Veranstaltenden:

Mit Nele Holdack und Hanns Zischler
Lesungen, Fotos, Tonproben, Gespräch

Im Livestream auf www.lcb.de
Digital kostenfrei

23. Juni 1945 – „Ich bin trotz Koddrigkeit und wankenden Bodens so übervoll von Plänen u. Arbeitslust. […] Was freilich der Arbeitslust die Waage hält, ist die ganz gemeine Genusssucht. Noch einmal gut essen, gut trinken, gut Autofahren, gut am Meer sein, gut im Kino sitzen … Kein 20-Jähriger kann halb so lebenshungrig sein …“ Mit diesem Eintrag Victor Klemperers, kurz nach Rückkehr in sein Haus in Dölzschen, enden die erstmals vollständig gedruckten Tagebuchnotizen über seine Kinobesuche zu Beginn der Tonfilm-Ära, »Licht und Schatten« (Aufbau Verlag, 2020). Zunächst kritisch, lässt er sich schon bald von den neuen Möglichkeiten mitreißen. Von den Nationalsozialisten aber wird das Medium immer weiter vereinnahmt, Klemperer schließlich durch das Kinoverbot für ›Nichtarier‹ 1938 ganz aus den Lichtspielhäusern verbannt. Doch nicht einmal das kann ihn fernhalten. Der Autor und Schauspieler Hanns Zischler und die Lektorin Nele Holdack führen durch das Buch und nehmen auf ihrem Gang Fotos und Tonproben mit. Nele Holdack hat die Ausgabe (gemeinsam mit Christian Löser) herausgegeben. Von Hanns Zischler erschienen zuletzt u.a. die Neuausgabe von »Kafka geht ins Kino« (Galiani Berlin, 2017) sowie diesen Herbst der Roman »Der zerrissene Brief« (Galiani Berlin).

Jan
27
Mi
Diaspora Europa: Rassismus gegen Rom*nja und Sinte*zze im Netz Vortrag von Sonja Kosche (Netzaktivistin) @ online: Volksbühne Berlin
Jan 27 um 11:00

Informationen der Veranstaltenden:

Diskurs

Audio ab dem 27.01.21 hier verfügbar

Rechtsradikale Ansichten über Sinti*zza und Rom*nja werden in allen politischen Milieus geäußert. Es fällt auf, wie schnell die Aggressionen in offen geforderte Gewalt kippen und wie anschlussfähig sie überall sind. Überwiegend negative Berichterstattung lassen Rassismus und Hass zunehmen, befördern so gesellschaftliche Abwertung und Ausgrenzung.

Diaspora Europa
Online vom 27.01. – 31.01.2021

Kuratiert von Shelly Kupferberg und Tímea Junghaus
In Kooperation mit dem European Roma Institute for Arts and Culture e. V. (ERIAC)

Allesamt haben sie eine Geschichte in Europa und sind Teil und Kultur dieses Kontinents. Doch gleichermaßen vereinen sie auch Ausgrenzung, Differenzerfahrungen, Verklärung und Diffamierung: Diaspora Europavereint unterschiedliche zeitgenössische Perspektiven von Rom*nja, Sinte*zza und Jüd*innen auf das Hier und Jetzt.

Ursprünglich zum 8. und 9. Mai geplant, sollte Diaspora Europa – gemeinsam mit dem Projekt Die Ermittlung 2020 nach Peter Weiss über den Auschwitz-Prozess in Frankfurt/Main – zu einer künstlerischen Auseinandersetzung anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom deutschen Nationalsozialismus und des Europa-Tages einladen. Wir sehen mit Erschrecken, wie schnell sich in einem krisenhaften Jahr wie 2020 alte, auch bereits totgeglaubte Vorurteile wie ein Gespenst in gesellschaftliche Diskurse mischen.

Diaspora Europa legt den Fokus darauf, die Communities selbst dazu Stellung nehmen zu lassen, eigene Sichtweisen und Narrative in Bezug auf Europa und seine Geschichte zu präsentieren. Dafür haben die Journalistin Shelly Kupferberg und die Leiterin des European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC) Tímea Junghaus Künstler*innen unterschiedlichster Genres eingeladen, um ihre Arbeiten zu zeigen. Erinnerungserzählungen, Identitäten, Verortungen, Befragungen und Visionen zum Zusammenleben in Europa werden kaleidoskopartig in Form von Performances, Gesprächen und Musik präsentiert, zur Diskussion gestellt und letztlich zelebriert. Hier soll es darum gehen, Schnittmengen gemeinsamer Erfahrungen zu artikulieren und – rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember sowie den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar – mit gemeinsamer Stimme in Vielfalt in einen Dialog mit dem Publikum zu treten.

Mit freundlicher Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung

#everynamecounts: multimedia installation @ online: Arolsen Archives
Jan 27 um 17:00 – 22:00
#everynamecounts: multimedia installation @ online: Arolsen Archives

Informationen der Veranstaltenden:

| English Version below | 2021 haben wir viel vor: Wir beginnen das neue Jahr mit einer Medieninstallation zu unserer Gedenkinitiative #everynamecounts, die den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet ist.
Am 21. und am 27. Januar präsentieren wir eine künstlerische Installation, die das Produktionsstudio Urbanscreen auf der Basis von Dokumenten der Arolsen Archives entwickelt hat.
Mit der Medieninstallation und dem Livestream wird das Projekt #everynamecounts in die Öffentlichkeit projiziert: von 17.00 bis 22.00 Uhr auf der gesamten Fassade der Französischen Botschaft am Pariser Platz 5 in Berlin und per Livestream weltweit.
In der Aktionswoche rund um dem 27. Januar 2021 werden Privatpersonen aus vielen Ländern, Organisationen und Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Schulen und Universitäten ein Zeichen setzen, Zeit spenden und beim Erfassen der Namen helfen.
Macht auch ihr mit bei #everynamecounts, nehmt euch in der Aktionswoche etwas Zeit und seid per Livestream bei der künstlerischen Medieninstallation dabei.
Wann? Am 21. & 27. Januar 2021
Wo? Der Livestream wird hier auf Facebook und auf verschiedenen weiteren Kanälen zu sehen sein. Weitere Infos folgen!
Mehr Informationen auf unserer Website: https://arolsen-archives.org/…/everynamecounts…/
Mitmachen bei #everynamecounts: https://aroa.to/machmit/
Mehr Informationen zu #everynamecounts: https://aroa.to/jederName/
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We have a lot planned for 2021. We’re starting the new year with a media installation for our commemoration initiative #everynamecounts, which is dedicated to the victims of the Nazis.
On January 21 and 27 we will present an art installation developed by the production studio Urbanscreen based on documents from the Arolsen Archives.
The media installation and live stream will bring the #everynamecounts project to the public. From 5 to 10 p.m., the installation will be projected onto the entire façade of the French Embassy at Pariser Platz 5 in Berlin and streamed live worldwide.
In the activity week around January 27, 2021, individuals from many different countries, as well as organizations, companies and their employees, and schools and universities will show their solidarity by spending time and helping to record names.
You can also participate in #everynamecounts – set some time aside during the activity week and tune in to the live stream of the media installation. You can view it on our website. We have already posted some short videos there as a preview.
When? January 21 & 27, 2021
Where? The livestream will be available here on Facebook and on various other channels. More info will follow!
Join in at #everynamecounts: https://aroa.to/joinin/