Kalender

Jun
25
Mo
Hanni Levy: Überleben in Berlin. Zeitzeugen im Gespräch – Erfahrungen und Schicksale deutscher Juden im Nationalsozialismus @ W. M. Blumenthal Akademie, Saal
Jun 25 um 19:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Für diese Gesprächsreihe hat das Jüdische Museum Berlin Zeitzeug*innen eingeladen, die einem breiteren Publikum von ihren Schicksalen während der Zeit des Nationalsozialismus erzählen. Alle Zeitzeug*innen sind dem Jüdischen Museum Berlin als Stifter*innen eng verbunden. Eine Vorstellung der von ihnen gestifteten Objekte, Dokumente und Fotografien sowie Lesungen aus autobiografischen Texten oder Ausschnitte aus Filmen gehen den Gesprächen voraus.

Hanni Levy geb. Weissenberg kam 1924 in Berlin zur Welt, besuchte die Volksschule und ab 1936 die jüdische Joseph Lehmann Schule. Mit 16 Jahren musste sie in der Spinnstofffabrik Zehlendorf Zwangsarbeit leisten. Im Februar 1943 entging Hanni Weissenberg durch einen Zufall der Verhaftung durch die Gestapo und tauchte unter. Nicht-jüdische Bekannte versorgten sie zwei Jahre lang mit Nahrung und Unterkunft und retteten ihr so das Leben. Ihre Überlebensgeschichte wird in dem 2017 erschienenen Film Die Unsichtbaren erzählt, aus dem wir Ausschnitte zeigen.

Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Sparkasse.

Jun
30
Sa
9. Interkulturelles Fußballturnier mit BAOBAB-Messe @ Sportanlage Lüderitzstraße
Jun 30 um 9:30 – 18:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Drei herausragende Projekte werden in den Kategorien Fluchtursachenbekämpfung, Engagement in entwicklungspolitischer Bildung und Antidiskriminierungsarbeit / Förderung von Vielfalt ausgezeichnet und erhalten als Preis den Baobab-Baum 2018.

Ausstellung: „Flucht und Migration“ 

Familienprogramm: Musik, Basteln, Quiz und Hüpfburg

Jul
3
Di
Faszination des Autoritären @ Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Jul 3 um 9:30 – 16:00

Informationen der Veranstalter_innen:

03.07.2018

Tagung

In vielen Ländern sind politische Bewegungen und Parteien erfolgreich, die Vorstellungen eines autoritären, undemokratischen, auf Ausgrenzung setzenden Politikmodells vertreten. Vor diesem Hintergrund entstehen mehrere Fragen:
1. Wie kommt es in ganz unterschiedlichen Ländern zu einer solchen Entwicklung?
2. Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede lassen sich identifizieren?
3. Befördern bestimmte gesellschaftliche und politische Entwicklungen dieses Phänomen?
4. Welche Handlungsnotwendigkeiten ergeben sich aus der Perspektive von Demokratie und Menschenrechten?

In den Politik- und Sozialwissenschaften herrscht ein relativ großer Konsens, dass es sich um neue politische Akteure handelt, die allerdings sehr wohl in der Tradition älterer politischer Ideologien wie Faschismus, neue Rechte und diverser Fundamentalismen stehen bzw. an diesen anknüpfen. Ebenso wird darauf verwiesen, dass eine Verknüpfung einer Reihe von Entwicklungen zu sozialen und politischen Verunsicherungen und Ängsten geführt haben, die den Aufstieg dieser neuen politischen Bewegungen begünstigen: Zum einen sich überschneidende Krisen seit der Jahrtausendwende, wie die Finanzkrise und die Klima-Krise sowie die zunehmende Flucht vor Bürgerkriegen, und zum anderen die Auflösung von gesellschaftlichen Bindungen, von Milieus, die sich zum Beispiel im Mitgliederverlust von Großorganisationen wie Kirchen, Gewerkschaften und Parteien ausdrückt.

Der damit verbundenen zunehmenden Komplexität, die sich in Politik und Gesellschaft zeigt, wird mit einfachen bzw. vereinfachenden Antworten begegnet. Dies scheint für immer mehr Menschen attraktiv zu sein. Die Herausforderung wächst für Zivilgesellschaft und politische Akteure, Simplifizierungen, inhaltliche Manipulationen und schlicht Fehlerhaftes zu dekonstruieren und auch argumentativ dagegen zu halten. Ob dabei eine auf Aufklärung setzende Strategie allein erfolgreich sein kann, bleibt fraglich. Obwohl niemand ernsthaft an die „Islamisierung des Abendlandes“ glauben wird, scheint die Parole attraktiv genug zu sein, um Tausende für Monate in Dresden und an anderen Orten auf die Straße zu bringen.

Zunächst nähern wir uns dem Phänomen aus verschiedenen fachwissenschaftlichen Perspektiven an.
Um das Phänomen differenzierter begreifen zu können, werden dann einzelne gesellschaftliche Aspekte in den Fokus gestellt und hinsichtlich autoritärer und ausgrenzender Politikangebote analysiert: z.B. Religion, Geschlecht, Sozialraum, Migration, Medien.
Abschließend diskutieren wir die Perspektiven: Welche Antworten lassen sich aus demokratischer und menschenrechtlicher Perspektive geben und vor welchen Herausforderungen stehen (politische) Bildung und Politik?

Preisverleihung
Im Rahmen dieser Tagung wird der durch den durch den Landesverband Berlin der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB) gestiftete Preis #AktiveSchüler_innen2018 verliehen.

Jul
5
Do
Das Heimatkleid @ GRIPS Podewil
Jul 5 um 19:30

Informationen der Veranstalter_innen:

Das Heimatkleid

von Kirsten Fuchs
  • Als Claire in den Modeblog ihrer Schwester einsteigt und ein Interview mit der Gründerin eines neuen Labels macht, kommt es zu einem politischen Eklat, und sie gerät mehr und mehr in den Dunstkreis rechtspopulistischer Akteure und Gedanken.
    Autorin Kirsten Fuchs beschreibt in diesem konzentrierten Monolog die Wirkung rechter Parolen. Sie lotet mit ihrer Protagonistin Claire die Grenzen von Toleranz und Meinungsfreiheit aus und deckt die Menschenverachtung hinter harmlos klingenden Aussagen auf. Katja Hiller spielt nicht nur die politisch unbedarfte Modebloggerin Claire, sondern auch die Blickwinkel ihrer Nachbarn mit. Sie lädt das Publikum ein zu einer riskanten Achterbahnfahrt der Gefühle und Argumente und führt uns mitten in die Geschichte einer Radikalisierung und deren Folgen.
Jul
6
Fr
Das Heimatkleid @ GRIPS Podewil
Jul 6 um 19:30

Informationen der Veranstalter_innen:

Das Heimatkleid

von Kirsten Fuchs
  • Als Claire in den Modeblog ihrer Schwester einsteigt und ein Interview mit der Gründerin eines neuen Labels macht, kommt es zu einem politischen Eklat, und sie gerät mehr und mehr in den Dunstkreis rechtspopulistischer Akteure und Gedanken.
    Autorin Kirsten Fuchs beschreibt in diesem konzentrierten Monolog die Wirkung rechter Parolen. Sie lotet mit ihrer Protagonistin Claire die Grenzen von Toleranz und Meinungsfreiheit aus und deckt die Menschenverachtung hinter harmlos klingenden Aussagen auf. Katja Hiller spielt nicht nur die politisch unbedarfte Modebloggerin Claire, sondern auch die Blickwinkel ihrer Nachbarn mit. Sie lädt das Publikum ein zu einer riskanten Achterbahnfahrt der Gefühle und Argumente und führt uns mitten in die Geschichte einer Radikalisierung und deren Folgen.
Jul
7
Sa
Respect Gaymes @ Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Jul 7 um 10:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Die Respect Gaymes sind DAS Berliner Sport- und Kulturevent für all jene, die sich unter dem Regenbogen versammeln. Fußball, Beachvolleyball, Völkerball, Tennis, Jugger – auf spielerische Weise wird Respekt zwischen Heteros, Lesben, Schwulen, Transgeschlechtlichen, *** hergestellt. Kulturell wird den Teilnehmenden und Zuschauer*innen auch einiges geboten: DJs, Chöre, schwule Schuhplatter, Bauchtanz, ***