Kalender

Feb
25
Di
Lesung mit Margot Friedländer @ Concordia Loge e.V.
Feb 25 um 19:00

Informationen der Veranstaltenden:

Hoher Besuch bei der Concordia Loge im Odd Fellow

Frau Margot Friedländer – eine der letzten Zeitzeuginnen und Überlebende des Holocaust während des 2. Weltkrieges – besucht am 25. Februar zum Gedankenaustausch die Concordia Loge.

Margot Friedländer, 1921 in Berlin geboren, wurde gemeinsam mit ihrer Familie als Juden nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte als einzige der Familie den Holocaust. 1946 emigrierte sie nach Amerika – New York. Nach über 60 Jahren entschloss sie sich – 2010 – nach Deutschland und in ihre Geburtsstadt Berlin zurückzukehren. Ohne Groll – wie sie selbst sagt! Sie will Mahnerin für Freiheit sein und Kämpferin gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung sein. Sie wird nicht müde mit den insbesondere jüngeren Menschen ins Gespräch zu kommen und aufzuklären.

Sie ist Ehrenbürgerin der Stadt Berlin und mit vielen verschiedenen Auszeichnungen geehrt.

Liebe Gäste, Schwestern und Brüder, freuen Sie sich auf einen Abend der besonderen Art, der Begegnung mit einer einzigartigen Frau!

Bitte melden Sie sich aus planungstechnischen Gründen für eine Teilnahme an dieser Veranstaltung vorher an! Es wird ein kleiner Imbiss gereicht!

Ort der Veranstaltung: Logenhaus der Odd Fellows, Fontanestraße 12A, 14193 Berlin

Datum: Dienstag, den 25.02.2020

Zeit: 19.00 Uhr

Anmeldung per E-Mail: frank.becker@oddfellows.de/ klaus.hielscher@oddfellows.de

Im Auftrag

©Thomas de Vachroi

NS-Herrschaft und Kollaboration @ Topographie des Terrors
Feb 25 um 19:00 – 20:30

Informationen der Veranstaltenden:

NS-Herrschaft und Kollaboration. Die Niederlande unter deutscher Besatzung

Vortrag: Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld, Stuttgart
Moderation: Klaus Hesse, Berlin

Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Fotografien der Verfolgung der Juden. Die Niederlande 1940–1945”

Nach der Invasion deutscher Truppen im Mai 1940 wurde in den Niederlanden eine deutsche Zivilverwaltung eingerichtet. Gemäß den Direktiven des „Reichskommissars für die besetzten niederländischen Gebiete”, Arthur Seyß-Inquart, lenkten fortan deutsche „Generalkommissare” die Tätigkeit der von den „Generalsekretären” geleiteten niederländischen staatlichen Verwaltung. In der ersten Zeit war die Bereitschaft des niederländischen Staatsapparates, vor allem der Polizei-, Justiz- und Innenverwaltung, zur Zusammenarbeit sehr ausgeprägt. Besonders die niederländischen Nationalsozialisten kooperierten eng mit den deutschen Besatzungsstellen. Tausende meldeten sich freiwillig zu den „germanischen” Einheiten der Waffen-SS oder dienten in niederländischen Polizei- und Milizverbänden.
In seinem Vortrag untersucht Gerhard Hirschfeld die Bereitschaft zur Kollaboration in den Niederlanden unter der deutschen Besatzungsherrschaft 1940–1945 und fragt auch, wie diese Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dort erinnert wird.

Gerhard Hirschfeld, 1946 geboren, ist Honorarprofessor am Historischen Institut der Universität Stuttgart und war bis 2011 Leiter und Direktor der Bibliothek für Zeitgeschichte in Stuttgart. 1996/97 und 2006/07 war er Fellow des Netherlands Institute of Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences, von 1991 bis 2000 Vorsitzender des Deutschen Komitees für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und von 2000 bis 2010 Präsident des International Committee for the History of the Second World War. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Fremdherrschaft und Kollaboration. Die Niederlande unter deutscher Besatzung (1984), Deutschland im Ersten Weltkrieg (2013, Mitautor) und 1918. Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution (2018, Mitautor).

Gemeinsam mit dem NIOD Instituut voor Oorlogs-, Holocaust- en Genocidestudies in Kooperation mit dem Joods Cultureel Kwartier/Nationaal Holocaust Museum i.o.

Klaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors und Co-Kurator der deutsch- und englischsprachigen Fassung der Sonderausstellung „Fotografien der Verfolgung der Juden. Die Niederlande 1940–1945”.

Feb
26
Mi
Let’s talk about: Schwarze deutsche Geschichte *Für BPoCs* @ Afropolitan Berlin
Feb 26 um 19:00 – 20:30
Let's talk about: Schwarze deutsche Geschichte *Für BPoCs* @ Afropolitan Berlin

Informationen der Veranstaltenden:

Let’s talk about…Schwarze deutsche Geschichte
mit Tebbi Nimindé

+++Nur für BPOC+++
Eintritt frei – um Spenden wird gebeten.
Anmeldung unter: info@afropolitan.berlin

Februar ist Black H(er)istory Month. Wir wollen dies zum Anlass nehmen um über Schwarze deutsche Geschichte und Schwarzen Widerstand, insbesondere Schwarzen deutschen Widerstand zu sprechen. Sind Euch ADEFRA und die ISD ein Begriff? Was wisst über Vereinen wie EOTO oder AfroPolitan? Gleichzeitig wollen wir aber auch ein Augenmerk auf den Widerstand des Einzelnen legen. Wie kann jeder von uns täglich im privaten, im beruflichen oder universitären Umfeld Widerstand leisten ohne sich zu erschöpfen? Kommt vorbei und lasst uns miteinander Reden und voneinander Lernen.

Mit der Bezeichnung „Nur für BPoC“, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Workshops und Veranstaltungen ausschließlich an Menschen gerichtet sind, die sich als Schwarz (B = Black), positionieren. Das heißt Menschen, die der afrikanischen Diaspora angehören und Anti-Schwarzen- Rassismus erfahren. Um Schwarzen, rassistisch Diskriminierten die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken innerhalb eines sog. „Safe Space“ zu artikulieren, ohne Ausgrenzungen zu erfahren und Bevormundung einer mehrheitlich weißen Teilnehmer*innenschaft zu vermeiden, gestalten wir gewisse Kurse exklusiv.

Feb
27
Do
Gedenken an die „Fabrik-Aktion” und en Protest in der Rosenstr. @ Topographie des Terrors
Feb 27 um 16:00 – 18:00
Gedenken an die „Fabrik-Aktion” und en Protest in der Rosenstr. @ Topographie des Terrors

Informationen der Veranstaltenden:

Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am Donnerstag, 27. Februar 2020, ein.

Zum Thema
Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem Gebäude; es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.

Am Ende der Gedenkzeremonie werden kleine Steinchen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt.

Bitte bringen auch Sie einen mit! Herzlichen Dank.

Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

PROGRAMM
16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte
– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Kaddisch: Rabbiner Jonah Sievers, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße
16.25 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte
– Gedenkode: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom– Begrüßung: Dr. Hans-Christian Jasch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz und Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
– Gedenkwort: Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister von Berlin, Senator für Kultur und Europa
– Merkwort: Dr. Mario Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
– Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
Musikalische Umrahmung vom Chor des Moses-Mendelssohn-Gymnasiums
17.00 Uhr
Im Instituto Cervantes stehen warme Getränke bereit.
Zeitzeugengespräch mit Herrn Rechtsanwalt Klaus Eschen im Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, Berlin-Mitte

Das Heimatkleid @ GRIPS Podewil
Feb 27 um 18:00
Das Heimatkleid @ GRIPS Podewil

Informationen der Veranstalter_innen:

  • Als Claire in den Modeblog ihrer Schwester einsteigt und ein Interview mit der Gründerin eines neuen Labels macht, kommt es zu einem politischen Eklat, und sie gerät mehr und mehr in den Dunstkreis rechtspopulistischer Akteure und Gedanken.
    Autorin Kirsten Fuchs beschreibt in diesem konzentrierten Monolog die Wirkung rechter Parolen. Sie lotet mit ihrer Protagonistin Claire die Grenzen von Toleranz und Meinungsfreiheit aus und deckt die Menschenverachtung hinter harmlos klingenden Aussagen auf. Katja Hiller spielt nicht nur die politisch unbedarfte Modebloggerin Claire, sondern auch die Blickwinkel ihrer Nachbarn mit. Sie lädt das Publikum ein zu einer riskanten Achterbahnfahrt der Gefühle und Argumente und führt uns mitten in die Geschichte einer Radikalisierung und deren Folgen.Die Produktion »Das Heimatkleid« ist am 25. April zum Heidelberger Stückemarkt in der Kategorie JugendStückePreis eingeladen. die Gewinner-Produktion wird im Rahmenprogramm der Mülheimer Theatertage NRW 2019 gezeigt.
Europa nach Halle: Der Antisemitismus der Zukunft @ Instituto Cervantes Berlín
Feb 27 um 19:00 – 20:30

Informationen der Veranstaltenden:

Eine Veranstaltung unserer Reihe „Die Last der Vergangenheit“
https://www.facebook.com/events/2692975827490084/
Auf Spanisch und Deutsch.

Der Anschlag in Halle hat die Öffentlichkeit erschüttert. Aber haben wir es wirklich mit einer neuen Eskalationsstufe des Antisemitismus zu tun? Gibt es dabei deutsche Spezifika oder sind ähnliche Tendenzen in anderen europäischen Ländern zu registrieren? Und wie sieht diese Entwicklung aus der spanischen Perspektive aus?

Mit Stefanie Schüler-Springorum (Historikerin, Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU)

diskutieren Reyes Mate (spanischer Philosoph, erforscht die politische Dimension der Vernunft, der Geschichte und der Religion),

András Kovács (Professor an der Central European University, wissenschaftlicher Leiter des Programms „Jewish Studies“)

und Yael Kupferberg (Literaturwissenschaftlerin, lehrt und forscht am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU).

Eintritt frei

Um Reservierung wird gebeten: https://europanachhalle.eventbrite.de/

In Zusammearbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU.

Mit freundlicher Unterstützung von EUNIC Berlin – Die europäischen Kulturinstitute.