Kalender

Mrz
20
Mi
Ausstieg rechts: Film und Diskussion @ Stadtteilbibliothek Karow
Mrz 20 um 10:00 – 13:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Im Rahmen der International Wochen gegen Rassismus, 11.-24.03.2019

Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen, anhand eines Kurzfilms über Rassismus und Zivilcourage an einer Diskussion teilzunehmen.

In Kooperation mit Moskito e.V., Stadtteilzentrum Turm,
Mamis en Movimiento e.V. und Buch & Karow in Bewegung.

Eintritt frei.

Was tun, wenn’s brennt? // If under attack – how to react? UA#03 @ ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik
Mrz 20 um 19:00 – 23:00
Was tun, wenn’s brennt? // If under attack - how to react? UA#03 @ ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik

Informationen der Veranstalter_innen:

// For English scroll down below //

#1 : Rechtsruck
„Was tun, wenn’s brennt?“

Dies ist die Ausgangsfrage des ZK/U Untersuchungsausschuss #03.

Die dritte Ausgabe des ZK/U Untersuchungsausschusses untersucht Solidaritätspraktiken in den Bereichen Kunst, Aktivismus und alternativer (Club-)Kultur.

In drei Veranstaltungen zu den Themen “Rechtsruck” (20.03.2019), “Räume” (26.03.2019) and “Prekarisierung/Selbstausbeutung” (16.04.2019) werden dahingehend Akteur*innen, Initiativen und praktische Beispiele aus den den Bereichen Kunst, Aktivismus und alternativer (Club-)Kultur beleuchtet.

Ziel ist es, durch Beispiele praktischen Widerstands zu inspirieren, zu motivieren und diese kritisch zu hinterfragen, sowie sich gemeinsam mit Akteur*innen und Initiativen aus Berlin auszutauschen, wie nachhaltig widerständige Strukturen gegen Gentrifizierung, Kapitalismus und Antifaschismus geschaffen werden können.

// #1

Die erste Veranstaltung der Reihe widmet sich am 20.03.2019 dem Thema “Rechtsruck”. Wo wird die Kunst- und Kulturszene derzeit von rechts(-extremen) angegriffen? Wie wirkt sich der Rechtsruck auf die Kulturproduktion aus? Welche Protestformen gibt es und vom wem werden diese derzeit mit welchen Ergebnissen praktiziert? Welche solidarischen Netzwerke in der Kunst- und Kulturproduktion bestehen bereits und welche müssen noch weiter ausgebaut bzw. erst entwickelt werden werden?

Teilnehmer*innen der Gesprächsrunde sind unter anderem:
Stefan (Zentrum für politische Schönheit)
Susann Witt-Stahl (Melodie & Rhythmus)
*angefragt* (NSU Tribunal)
Birgit Bosold (Schwules Museum Berlin: SMU)
Lennart Franz (Tolerade Dresden)

// Kunst und Kultur gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

Das Erstarken der Neuen Rechten, die nun mit der AfD ihren parlamentarischen Arm in dem Großteil der Landesparlamente, wie auch im Bundestag haben, hat sich bereits durch Kürzungen von Fördergeldern, die Infragestellung von Subventionen und eine Diskursverschiebung bemerkbar gemacht. Dadurch wird der emanzipatorischen Konsens in der Kulturproduktion massiv attackiert und in Frage gestellt.

Diese Angriffe werden unter Zuhilfenahme einer neoliberal orientierten Rhetorik und unter einer zunehmend offen fortschreitenden Allianz mit stark rechtsradikalen und neofaschistischen Gruppierungen geführt. Unter den Leidtragenden dieser Angriffe befinden sich eine Vielzahl an progressiven Kulturinstitutionen, alternativen Jugendzentren, offenen Frauenhäuser und anderen solidarischen Strukturen.

Die Normalisierung von Gewalt und Hass gegenüber den sogenannten “Anderen” in der Gesellschaft erzeugt nicht nur in tagespolitischen Zusammenhängen eine zunehmende Ablehnung, sondern führt zu einem bemerkbaren Gegendruck in der Kultur- und Kunstszene, dem wir in der Veranstaltung nachgehen möchten.

Mehr Infos zum Projekt findet ihr unter: https://www.zku-berlin.org/fellows/468/

// // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // // //

#1 : Shift to the right
„If under attack – how to react?“

This question constitutes the frame for the investigation of the third edition of the ZKU/ Fact Finding Committee.

The UA#03 will dedicate three events to the topics “Shift to the right” (20.03.2019), “Spaces” (26.03.2019) and “Precarization/ Self-exploitation” (16.04.2019) and explore in these practices of solidarity in the areas of arts, (club)culture and activism. And produce a Zine magazine.

The overall goal is to inspire, motivate and to critically examine practical examples of different actors and initiatives throughout Berlin and beyond, as well as to create space for exchange to support existing our support newly created resistance structures. Towards a sustainable and self-organized society defending itself against fascism, gentrification and capitalism.

// #1

The first event of the series will deal with the “Shift to the right” and put the following questions in the middle:
Where is the arts and culture scene under attack currently? What effects does the shift to the right have on the production of culture / producers of culture? What forms of protest exist already and to what extent have they been successfully performed recently? Which networks of solidarity do already exist within the production of arts and culture and which do need some strengthening or to be build at all?

Participants of the round of talks are amongst others:
Stefan (Zentrum für politische Schönheit)
Susann Witt-Stahl (Melodie & Rhythmus)
*requested* (NSU Tribunal)
Birgit Bosold (Schwules Museum Berlin: SMU)
Lennart Franz (Tolerade Dresden)

// Arts and Culture against Hate, Violence and Racism

The strengthening of the new right, which now has its parliamentary arm with the AfD in the majority of the state parliaments, as well as in the Bundestag, has already produced effects such as cuts in and a shift in discourse. Through which the emancipatory consensus in cultural production also got attacked and questioned massively.

These attacks are all too often led in combination and with the aid of neoliberally oriented rhetorics and in an increasingly open alliance with strongly right-wing radical and neo-fascist groups. Among the victims are a rising number of progressive cultural institutions, alternative youth centres, open women’s shelters and other solidarity structures.

The normalization of violence and hatred towards the so-called “others“ in society not only generates an increasing rejection in daily political contexts, but also leads to a noticeable counter-pressure in the cultural and art scene, which we would like to pursue in this event.

More information about the project can be found here:

https://www.zku-berlin.org/projects/zku-untersuchungsausschuss-fact-finding-comitee/
https://www.zku-berlin.org/fellows/468/
https://www.zku-berlin.org/timeline/if-under-attack-how-to-react-ua03-1/

Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert. // The project is funded by the Senate Department for Culture and Europe.

#ZKUBerlin #Untersuchungsausschuss #FactFindingCommittee

Mrz
21
Do
Internationaler Tag gegen Rassismus @ berlinweit
Mrz 21 um 9:00

Überblicksartikel von Berlin gegen Nazis folgt.

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/852682685123044/

Mrz
23
Sa
Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche @ Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche
Mrz 23 um 15:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Einen Höhepunkt des frühen SA-Terrors in Berlin stellt die sogenannte „Köpenicker Blutwoche“ dar. Im Juni 1933 verschleppten und misshandelten hunderte SA-Angehörige bis zu 500 politisch Andersdenkende, Jüdinnen und Juden, mindestens 23 Menschen starben. Als Begründung für die Verhaftungswelle dienste u.a. das Verbot der SPD am 22. Juni 1933. Als der Sozialdemokrat Anton Schmaus in Notwehr drei SA-Männer niederschoss, eskalierte die Gewalt.

Die Verbrechen fanden keineswegs im Verborgenen statt, sondern häufig in aller Öffentlichkeit und vor den Augen der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die NS-Führung war nahezu überrascht, wie weit sie mit Folter und Mord gehen konnte, ohne dass sich ihr Polizei, Justiz und Gesellschaft in den Weg stellten. Ganz im Gegenteil liegt die Bedeutung der „Köpenicker Blutwoche“ gerade im totalen Versagen der Zivilgesellschaft.

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11. – 24. März 2019 beteiligen sich die Einrichtungen der Museen Treptow-Köpenick mit zwei öffentlichen Führungen durch die Gedenkstätte.

Die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche befindet sich in der Puchanstraße 12 in 12555 Berlin und ist wie folgt geöffnet: Donnerstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Sonntag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mrz
26
Di
Heterotopie X3 : Installationen der Erinnerung @ Heinrich-Böll-Bibliothek
Mrz 26 um 10:00
Heterotopie X3 : Installationen der Erinnerung @ Heinrich-Böll-Bibliothek

Informationen der Veranstalter_innen:

Verfolgung und Widerstand von Sinti und Roma gestern und heute

Kuratiert von Álvaro Garreaud
Künstlerische Umsetzung :Teobaldo Lagos Preller, Pamela Cuadros, Emanuel Barica, Slaviša Marković, Constanza Mendoza

In der Berliner Peripherie bringt uns das Denkmal an das Sinti-und-Roma-Zwangslager in Marzahn in Kontakt mit Erinnerungen an Verfolgung und Widerstand zu Beginn des NS-Regimes. Die Gedenkstätte – neben dem Otto-Rosenberg-Platz- konfrontiert uns mit den schrecklichen Erfahrungen jener hunderter Familien, die 1936 anlässlich der von den Nazis ausgerichteten Olympischen Spiele verfolgt, interniert , zur Arbeit gezwungen und dann in verschiedene Konzentrationslager in Europa deportiert wurden, wo die meisten von ihnen zu Tode kamen. „Heterotopie X3“ reinszeniert diese schmerzhaften Erinnerungen und verbindet sie mit den Lebensgeschichten und Erinnerungskulturen der gegenwärtig in Berlin lebenden Sinti und Roma , die aus anderen Regionen und Ländern in die Stadt gekommen sind. So verwebt sich die vergangene Geschichte mit anderen, aktuellen Geschichten des Kampfes und der Anstrengung und bildet eine Kartographie des kollektiven Gedächtnisses, die beständig neu entsteht, sich transformiert und übertragen wird, und einen Teil der Stadtgeschichte bildet.

Ein Projekt von Amaro Foro e.V. in Zusammenarbeit mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und Kai Dikhas Galerie Berlin

Eintritt frei!

Mrz
27
Mi
Strom & Wasser // Eine Million gegen Rechts! @ Wabe
Mrz 27 um 20:00 – 23:00
Strom & Wasser // Eine Million gegen Rechts! @ Wabe

Informationen der Veranstalter_innen:

An diesem Abend zur musikalischen Unterstützung mit dabei: Gisbert zu Knyphausen

Nach zwölfjähriger Bandgeschichte präsentiert sich Strom & Wasser angriffslustiger, spielfreudiger und bunter denn je:

100 Konzerten in 100 Städten – 1 Million gegen Rechts!

Der Auftritt von Heinz Ratz und seiner Band „Strom & Wasser“ hat ein besonderes Anliegen: Es ist eines von insgesamt 100 Konzerten in 100 Städten, in denen Heinz Ratz insgesamt 1 Million Euro sammeln will, um sie bedrohten soziokulturellen Zentren und selbstverwalteten Jugendhäusern zur Verfügung zu stellen, deren Existenz er in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg durch rechtspopulistische Mehrheiten in den kommunalen Parlamenten bedroht sieht.

Eintritt: 5€ + freiwillige Spende!

Weitere Infos hier: http://strom-wasser.de/eine-million-gegen-rechts/