Kalender

Jan
22
Di
Die Kriegsverbrecherlobby @ Topographie des Terrors
Jan 22 um 19:00 – 20:30

Informationen der Veranstalter_innen:

Die Kriegsverbrecherlobby. Bundesdeutsche Hilfe für im Ausland inhaftierte NS-Täter

Vortrag: Dr. Felix Bohr
Moderation: Prof. Dr. Michael Wildt

Jan
24
Do
Vernichtung durch Zwangsarbeit in Griechenland – Bildervortrag @ Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Jan 24 um 19:00 – 20:30
Vernichtung durch Zwangsarbeit in Griechenland - Bildervortrag @ Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Informationen der Veranstalter_innen:

»KARYA. VERNICHTUNG DURCH ZWANGSARBEIT IM BESETZTEN GRIECHENLAND«
VORSTELLUNG EINES FOTOFUNDES DURCH ANDREAS ASSAEL (SALONIKI)

Andreas Assael, Sohn überlebender Juden aus Saloniki, erwarb vor vielen Jahren auf einem Münchner Flohmarkt eine Sammlung von Fotos. Ein Ingenieur der nationalsozialistischen »Organisation Todt« hatte sie im besetzten Griechenland aufgenommen. Darunter befinden sich 80 Aufnahmen, die nach Recherchen Assaels die Zwangsarbeit von Juden aus Saloniki in der Nähe des Ortes Karya im Jahr 1943 zeigen. Im März 1943 begann der deutsche SS-Apparat mit den Deportationen von 48.000 Menschen der jüdischen Gemeinde Saloniki in Vernichtungslager im besetzten Polen. 3.000 unverheiratete jüdische Männer wurden zur Zwangsarbeit innerhalb Griechenlands verschleppt. 300 mussten für eine Eisenbahnstrecke in Karya einen Felshang abtragen, um Platz für ein Ausweichgleis zu schaffen. Wer diesen Einsatz überlebte, wurde erschossen. Andreas Assael gelang es mit Hilfe von Zeitzeugen, dieses unbekannte Kapitel griechischer, deutscher und jüdischer Geschichte zu erforschen.

PROGRAMM

Begrüßung
Dr. Christine Glauning, Leiterin des
Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Einführung
Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor der
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Vortrag
Andreas Assael

Moderation
Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der
Stiftung Topographie des Terrors

Um Anmeldung bis 22. Januar 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de
oder Tel. 030 / 26 39 43-0 wird gebeten. Eintritt frei!

Jan
27
So
27. JANUAR: TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS @ Deutsches Historisches Museum
Jan 27 um 11:00
27. JANUAR: TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS @ Deutsches Historisches Museum

Informationen der Veranstalter_innen:

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, das größte Konzentrationslager des nationalsozialistischen Völkermords. Seit 1996 ist dieses Datum in Deutschland nationaler, seit 2005 internationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Das Deutsche Historische Museum beteiligt sich an diesem Gedenken mit einem eintrittsfreien Tag. Führungen in der Dauerausstellung erläutern die rassenideologischen Grundlagen der Verfolgungspolitik, die Durchführung des Völkermords sowie den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland nach 1945. Das Zeughauskino zeigt an zwei Tagen „Shoah“ von Claude Lanzmann.

Eintritt, Führungen und Film frei.

Führung anlässlich des Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus @ Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Jan 27 um 15:00 – 17:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus bietet die VHS Treptow-Koepenick in Kooperation mit Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide am 27.01.2019 eine Sonderführung durch das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager an.

Ein besonderes Highlight ist dabei eine Führung durch die bis April gehende, neue Sonderausstellung „Philibert & Fifi. Karikaturen eines französischen Zwangsarbeiters“.

Jan
28
Mo
Primo Levi: »Die Atempause« @ Jüdische Gemeinde zu Berlin KdöR
Jan 28 um 19:00 – 22:00
Primo Levi: »Die Atempause« @ Jüdische Gemeinde zu Berlin KdöR  | Berlin | Berlin | Deutschland

Informationen der Veranstalter_innen:

Um Anmeldung wird gebeten:
antwort.iicberlino@esteri.it

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Primo Levi: »Die Atempause«
Lesung: Udo Samel
Musikalische Begleitung: Susanne Paul (Cello)

In »Die Atempause« setzt Primo Levi seinen in »Ist das ein Mensch?« festgehaltenen Bericht aus Auschwitz mit der Schilderung seiner Rückkehr nach Italien fort. Auf der viermonatigen
Odyssee von Polen in die Ukraine, nach Rumänien und Ungarn, bis
nach Turin versucht Levi, in die Welt zurückzufinden, wieder zu leben. Der »Alltag«, der ihm begegnet, erfüllt ihn mit ungläubigem Staunen. Seinen Schmerz und sein Grauen über diese Welt schildert Levi mit schonungsloser Offenheit und zugleich
empfindsamen und neugierigen Blick auf das Leben…

Primo Levi wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.
Nach der Rückkehr in seine Geburtsstadt Turin und seinen Beruf
als Chemiker, war das autobiographische Schreiben auch der Versuch, sich seinen Traumata zu stellen. Levi starb 1987 bei einem Sturz ins Treppenhaus seiner Wohnung. Levis Werk gehört zu den weltweit wichtigsten und literarisch wertvollsten Zeugnissen des Holocaust.

UDO SAMEL ist als Theaterschauspieler auf großen
internationalen Bühnen zu sehen und auch
als Schauspieler aus vielen Film- und Fernsehproduktionen
bekannt. Er lebt in Berlin.
SUSANNE PAUL ist Jazz-, Tango- und Groove-
Cellistin. Sie lebt in Berlin.

Primo Levi,
Ist das ein Mensch? Die Atempause
übersetzt von Robert Picht, Barbara Picht, Heinz Riedt
© 2011 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Jan
29
Di
Unterbelichtet? Die unbekannten Dimensionen des Novemberterrors 1938 @ Topographie des Terrors
Jan 29 um 19:00 – 20:30
Unterbelichtet? Die unbekannten Dimensionen des Novemberterrors 1938 @ Topographie des Terrors

Informationen der Veranstalter_innen:

Unterbelichtet? Die unbekannten Dimensionen des Novemberterrors 1938

Vortrag: Sven Felix Kellerhoff, Berlin
Moderation: Dr. Ulrich Baumann

Begleitprogramm zur Ausstellung „Kristallnacht” – Antijüdischer Terror 1938