Kalender

Mai
5
Fr
„Es reicht“ – Solidaritätslesung gegen Rechts @ Leporello Buchhandlung in Berlin-Rudow
Mai 5 um 19:00
Mai
9
Di
Die NSU-Monologe / NSU-Monologlari @ Heimathafen Neukölln
Mai 9 um 19:30
Informationen des Veranstalter_innen:

DIE NSU-MONOLOGE / NSU-MONOLOGLARI

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
Geride kalanların gerçekler için savaşı

Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

“Nasyonal sosyalist yeraltı” oluşumundan tam beş yıl sonra NSU-monologları NSU kurbanları olan üç ailenin savaşını anlatıyor – Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve İsmail Yozgat: onların cesaretini, cenaze töreninde ilk sırada durmayı, irade gücünü, bir sokağın tekrar isim değiştirme talebini ve son olmayacak şekile, sevdiği kişinin hatıralarını sözde doğruları konuşan araştırmacı karşısında savunma yapmalarını anlatıyor.

NSU-monologları belgesel ve kelimesi kelimesine uygun bir tiyatrodur, bazen tedbirli, bazen talepli, bazen kızgın – samimi şekilde anlatılan, aile üyelerinin doğrular için savaşı ve sağ görüşün güç kazandığı bir zamanda olmasına rağmen güncelliği üstün gelecek şekildedir.

Gösteriler 3.11., 15.-19.11., 6.-7.12.2016 ve 11.-14.1.2017 tarihlerinde almanca dilindedir (türkçe altyazılı ve ingilizce başlıklı) ve 5.11., 8.12.2016 ve 15.1.2017 tarihlerinde türkçe dilindedir (almanca altyazılı ve ingilizce başlıklı)

Eine Produktion der Bühne für Menschenrechte
Buch und Regie: Michael Ruf
Team: Leonie Jeismann, Lara Chahal, Barnie Ecke, Franziska Abt, Florentine Seuffert

Mit: Aylin Esener, Asad Schwarz-Msesilamba, Atilla Oener, Elisabeth Pleß, Hürdem Riethmüller, Meri Koivisto, Tanya Erartsin, Dilan Gülmez, Gülcan Cerdik
Musik: Michael Edwards, Dave Sills

www.buehne-fuer-menschenrechte.de
twitter.com/BfM_Dokutheater
www.facebook.com/buhne.furmenschenrechte

Mai
18
Do
Wer sind „Die Identitären“ und was kann gegen sie getan werden? @ SO36
Mai 18 um 20:00

Informationen der Veranstalter_innen:

Donnerstag, 18. Mai 2017, 20:00 bis 22:00 Uhr in Berlin

Wer sind „Die Identitären“ und was kann gegen sie getan werden?

 Extreme Rechte in Europa

Die „Identitäre Bewegung“ (IB), obwohl ein recht junges Phänomen der extremen Rechten, hat es bereits zu einiger Aufmerksamkeit gebracht. Ob Boulevardpresse („Der Nazi-Skandal: Vollpfosten schänden das Brandenburger Tor“, Berliner Kurier), die meist gesehene deutsche Nachrichtensendung Die Tagesschau oder die verschiedenen linken Zeitungen: Alle haben schon über die „Identitäre Bewegung“ berichtet. Dabei ist fraglich, ob bei einer Handvoll Aktivisten, auch wenn diese sich immer wieder spektakulär in Szene setzen können, überhaupt von einer „Bewegung“ gesprochen werden kann. Fest steht nur, dass die „Identitären“ in Deutschland von einem sich selbstbespielenden Internetphänomen zu einer aktionistischen Vorfeldorganisation der AfD und zum Steigbügelhalter für ihre Öffentlichkeitsarbeit wurden.
Die „IB“ wird auch weiterhin die Öffentlichkeit suchen und rassistische Hetze und rechtsradikales Denken verbreiten. Hierbei dürfen wir nicht ihrer Selbstinszenierung und Propaganda auf den Leim gehen. Deshalb versuchen wir, uns den Identitären in einem Podiumsgespräch aus verschiedenen Perspektiven zu nähern und hinter ihre heroische Fassade zu blicken. Zugleich wollen wir besprechen, was gegen diesen „Haufen stramm rechter Vollpfosten“ (Berliner Kurier) unternommen werden kann.

Hierfür haben wir eingeladen:

Prof. Micha Brumlik, er wird über die historischen Bezugspunkte und Symboliken der Identitären vortragen.

Stefanie Lohaus ist Herausgeberin des feministischen Missy Magazin. Im November wurde ein Podiumgespräch mit ihr zu „Frauen und Geschlechterbilder bei AfD und Pegida“ von Identitären gestört.

Michael Trube von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin wird uns über die Strukturen und das Personal der Identitären aufklären.

Und mit Christine Schneider von der Antifa AG der Interventionistischen Linken Berlin wollen wir über eine mögliche Praxis gegen die Identitären sprechen

Moderation: Dr. Gerd Wiegel

Einlass: 19:30; Beginn 20:00 Uhr

Kosten: 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro
Mai
20
Sa
Fest für Demokratie und Toleranz @ Michael-Brückner-Platz
Mai 20 um 13:00 – 19:00

Informationen der Veranstalter_innen:
Fest für Demokratie und Toleranz 2017

Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow Köpenick
offensiv’91 e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch im Jahr 2017 findet unser „Fest für Demokratie und Toleranz“ am Michael-Brückner-Platz und in der Schnellerstraße statt.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie unser Schirmherr, Bürgermeister Herr Oliver Igel, rufen dazu auf, Ideen zu sammeln. Diese Ideen sollen bei der Umsetzung zeigen, dass Treptow-Köpenick ein bunter, toleranter und attraktiver Bezirk ist.

Schöneweide ist durch gesellschaftliches Engagement nicht mehr Schwerpunkt rechter Gewalt im Bezirk, aber nach wie vor ist es wichtig, ein Zeichen für demokratische Werte und gegen Menschenfeindlichkeit zu setzen. Menschen, die vor Not, Vertreibung, Krieg und Diskriminierung fliehen mussten, werden von der Mehrheit der Treptow-Köpenicker Bürger*innen offen, vorurteilsfrei und freundlich aufgenommen.

So soll das „Fest für Demokratie und Toleranz“ Ausdruck eines selbstbewussten Engagements der demokratischen und zivilgesellschaftlichen Kräfte in unserem Bezirk werden. Auf zwei Bühnen werden Bands, Musiker*innen, Tanzgruppen und Vereine für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Eine Hüpfburg, mehrere Aktionen für Kinder und ein Angebot von kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt sollen das Fest zu einem Tag für die ganze Familie machen.

Mit diesem Aufruf bitten wir Projektträger, Vereine, Initiativen, Interessengruppen, Gewerbetreibende, Vertreter*innen der demokratischen Parteien, der Kirchen, der Schulen, Künstler*innen, Sportler*innen und Einzelpersonen, das

„Fest für Demokratie und Toleranz“ | 20. Mai 2017 | 13:00 – 19:00 Uhr

mitzugestalten und sich daran zu beteiligen.
ONLINE-ANMELDUNG

Sollten Sie noch nicht im Organisations-E-Mail-Verteiler stehen, können Sie sich hierfür per E-Mail an agfest@offensiv91.de wenden.

Jun
18
So
Demokratiefest Rudow @ Alte Dorfschule Rudow
Jun 18 um 14:00 – 19:00

Informationen auf der Webseite des Veranstaltungsortes:


Demokratiefest im Hof der Alten Dorfschule

mit Livemusik, Gesprächen,  Infoständen, Kaffee, Kuchen und Getränken –
35 Brandanschläge in Neukölln und Rudow in den letzten Monaten. Sie richten sich gegen Fahrzeuge, Privatwohnungen, Gaststätten, einem Buchladen, ein kirchliches Gemeindehaus und Flüchtlingsunterkünfte. Gesprühte rechte Symbole und Drohungen weisen auf den Täterkreis hin. Ziel dieser rechten Gewalt ist es, nicht nur die Angegriffenen zu bedrohen, sondern auch uns Nachbarn einzuschüchtern.

Ein breites Bündnis aber will mit dem Fest für Demokratie ein Neukölln der Toleranz, Hilfsbereitschaft und guter Nachbarschaft zeigen.
Eintritt frei

Jul
14
Fr
Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln @ Neukölln
Jul 14 – Jul 16 ganztägig

Informationen des Veranstalters:

Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 800 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gezählt. Bei uns in Neukölln gibt es seit etwa einem Jahr vermehrt rechtsradikale Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht. In Berlin und anderswo in Deutschland werden mit rassistischen Positionen Sitze in Parlamenten gewonnen.

Wir wollen uns das nicht bieten lassen und zeigen, dass Neukölln zusammenhält! Neukölln ist kein Ort des Hasses, sondern gemeinsamer Lebensraum für Menschen aus mehr als 150 Ländern. Neukölln ist Halal-Fleisch und billiges Bier gleichzeitig, ein buntes Gedränge verschiedenster Menschen und Sprachen.

Wir wollen zeigen, dass Neukölln offen und bunt ist – mit Euch!

Wie? Mit einem dreitägigen Festival in ganz Neukölln, bei dem wir gemeinsam feiern, diskutieren und einander kennenlernen wollen, bei zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen.

Wann? Von Freitag, 14. Juli bis Sonntag, 16. Juli 2017 wollen wir drei Aktionstage veranstalten.

Wo? In ganz Neukölln! Vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung, überall sollen unsere Aktionstage sichtbar und erlebbar werden!

Wer? Alle können mitmachen und alle sollen ihre Ideen einbringen – auch Du! Wir wollen, dass sich Neukölln ein Wochenende lang pulsierend, fröhlich, antirassistisch und kämpferisch zeigt.

Wer steckt dahinter? Das Festival wird organisiert vom Bündnis Neukölln, einem Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und vieler Einzelpersonen. Wir wenden uns gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung. Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus dürfen keinen Platz in unserer Mitte haben.

Wenn ihr Ideen habt und eine Aktion organisieren wollt, meldet euch bei uns!

Aktionen, Infoveranstaltungen, Diskussionen, Theater, Tanz, Party, Musik, Kaffee trinken, Workshops, Trainings, Stadtführungen, Lesungen, Ausstellungen, Filme, Beratungen, Schreibwerkstatt, Vorträge, … wir freuen uns auf eure Vorschläge!

Wenn ihr Interesse habt und dabei sein wollt, meldet euch bitte bis zum 30. April unter:
offenes-neukoelln [a] buendnis-neukoelln [p] de