Kalender

Jan
25
Mi
Kriegerin @ Grips Theater
Jan 25 um 18:00

Eine Veranstaltung des Grips Theaters, einem Partner von Berlin gegen Nazis:

Kriegerin
Nach dem Film von David Wnendt | Bühnenfassung von Tina Müller

Jana, Olek und Meret haben neuerdings einen Ort weniger für ihre geliebten Parkourläufe, denn die leerstehende Schule neben ihrem Treffpunkt wird Unterkunft für Geflüchtete. Als sie sich wie immer an Wardas Imbiss treffen, tauchen plötzlich Neonazis auf, pöbeln und verprügeln den Schwächsten brutal. In den folgenden Tagen machen sich bei Jana und ihren Freunden Angst und Sprachlosigkeit breit. Die junge, hasserfüllte Neonazibraut Marisa ist stolz auf ihre Leute! Aber dann drängt die 14jährige Svenja in die Kameradschaft und schlimmer noch: Der junge Geflüchtete Rasul und sein Bruder Jamil leben seit kurzem in der neuen Unterkunft und tauchen ausgerechnet in ‚ihrem‘ Supermarkt auf. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Zwischen Gewalt, dumpfen Parolen und einer menschlichen Begegnung gerät Marisas Weltbild ins Wanken.

Während Rasul eine neue Heimat sucht, treffen Jana, Olek und Meret eine Entscheidung. – Und Marisa verlässt alte Strukturen. Doch der Weg raus kostet mehr als sie ahnt.

Die mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis bedachte junge Autorin Tina Müller bearbeitet David Wnendts rasanten Kinostoff provozierend, mitreißend und doch sensibel.

Robert Neumann inszenierte nach seinem international gefeierten Erfolg »Die besseren Wälder« zuletzt »der kreidekreis« fürs GRIPS und erhielt dafür die Nominierung für den IKARUS 2015.

Weitere Informationen und Tickets:

grips-theater.de/programm

Jan
26
Do
Kriegerin @ Grips Theater
Jan 26 um 11:00

Eine Veranstaltung des Grips Theaters, einem Partner von Berlin gegen Nazis:

Kriegerin
Nach dem Film von David Wnendt | Bühnenfassung von Tina Müller

Jana, Olek und Meret haben neuerdings einen Ort weniger für ihre geliebten Parkourläufe, denn die leerstehende Schule neben ihrem Treffpunkt wird Unterkunft für Geflüchtete. Als sie sich wie immer an Wardas Imbiss treffen, tauchen plötzlich Neonazis auf, pöbeln und verprügeln den Schwächsten brutal. In den folgenden Tagen machen sich bei Jana und ihren Freunden Angst und Sprachlosigkeit breit. Die junge, hasserfüllte Neonazibraut Marisa ist stolz auf ihre Leute! Aber dann drängt die 14jährige Svenja in die Kameradschaft und schlimmer noch: Der junge Geflüchtete Rasul und sein Bruder Jamil leben seit kurzem in der neuen Unterkunft und tauchen ausgerechnet in ‚ihrem‘ Supermarkt auf. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Zwischen Gewalt, dumpfen Parolen und einer menschlichen Begegnung gerät Marisas Weltbild ins Wanken.

Während Rasul eine neue Heimat sucht, treffen Jana, Olek und Meret eine Entscheidung. – Und Marisa verlässt alte Strukturen. Doch der Weg raus kostet mehr als sie ahnt.

Die mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis bedachte junge Autorin Tina Müller bearbeitet David Wnendts rasanten Kinostoff provozierend, mitreißend und doch sensibel.

Robert Neumann inszenierte nach seinem international gefeierten Erfolg »Die besseren Wälder« zuletzt »der kreidekreis« fürs GRIPS und erhielt dafür die Nominierung für den IKARUS 2015.

Weitere Informationen und Tickets:

grips-theater.de/programm

Das Lachen der Täter. (Rechter) Terror und Männlichkeit. Vortrag und Diskussion mit Klaus Theweleit. @ Amadeu Antonio Stiftung
Jan 26 um 19:00 – 21:30

Vom Lachen der Killer wird in zahlreichen Fällen berichtet, aber selten wird es in seiner zentralen Bedeutung gedeutet. In „Männerphantasien“ beschreibt Theweleit den gewalttätigen faschistischen Mann und seinen innerlich fragmentierten, äußerlich aber gepanzerten Körper. Darauf greift er nun zurück und aktualisiert seine Thesen, um die brutalen Mordtaten zu untersuchen, mit denen uns die Aktualität täglich konfrontiert: Zuallererst anhand Anders Breivik, dem selbsternannten Tempelritter, der im Juli 2011 67 Jugendliche auf der norwegischen Insel Utøya erschoss. Gemeinsam ist ihm mit anderen Killern und Attentätern „das Lachen der Täter“, in dem sich eine Tötungslust offenbart, die die jeweilige politische Begründungssprache nur unzureichend verbergen kann.

Eine These Theweleits ist dabei, dass es weniger um Ideologien geht, diese vielmehr austauschbar sind und eher nachträglich als rationale Begründung angeführt werden können. Grundlegend ist vielmehr der fragmentierte männliche Körper, in den Verletzungen und Beschädigungen eingegangen sind und gespeichert wurden als Resultat einer patriarchalen Normalität. Das Ausagieren dieser Gewalt ist kulturelles Männerprivileg, dass sich geschichtlich tradiert und gleichfalls in die Männerkörper eingegangen ist. Es geht um die Lust zu töten, wobei die Mörder in ihrer Selbstwahrnehmung im „höheren Recht“ handeln, mit dem Anspruch die Welt zu retten. Brevik, der mit 18 Jahren in die Jugendorganisation der rassistischen Fremskrittspartiet eintrat und später 7 Jahre Mitglied war, wollte dies vor der multikulturellen, kulturmarxistischen und feministischen Zerstörung, die der „Islamisierung“ den Weg bereite.

In der Veranstaltung wollen wir aus einer feministischen Perspektive die zentralen Inhalte des Buches diskutieren, insbesondere hinsichtlich möglicher Gegenstrategien.

Klaus Theweleit wurde 1942 geboren, studierte Germanistik und Anglistik. Er ist Literaturwissenschaftler, Kulturtheoretiker und Autor. International bekannt wurde er mit seinem 1977/1978 erschienenen zweibändigen Werk „Männerphantasien“. Darin untersucht er anhand der Freikorpsliteratur faschistisches Bewusstsein und die soldatische Prägung des Ich.

Moderation: Prof. Dr. Esther Lehnert (Alice Salomon Hochschule Berlin)

Kontakt und Anmeldung erbeten (bis 19.01.2017):
Fachstelle Gender und Rechtsextremismus
Enrico Glaser, enrico.glaser@amadeu-antonio-stiftung.de
Amadeu Antonio Stiftung, Novalisstraße 12, 10115 Berlin, Tel.: 030-240 886-12

Jan
27
Fr
Kriegerin @ Grips Theater
Jan 27 um 19:30

Eine Veranstaltung des Grips Theaters, einem Partner von Berlin gegen Nazis:

Kriegerin
Nach dem Film von David Wnendt | Bühnenfassung von Tina Müller

Jana, Olek und Meret haben neuerdings einen Ort weniger für ihre geliebten Parkourläufe, denn die leerstehende Schule neben ihrem Treffpunkt wird Unterkunft für Geflüchtete. Als sie sich wie immer an Wardas Imbiss treffen, tauchen plötzlich Neonazis auf, pöbeln und verprügeln den Schwächsten brutal. In den folgenden Tagen machen sich bei Jana und ihren Freunden Angst und Sprachlosigkeit breit. Die junge, hasserfüllte Neonazibraut Marisa ist stolz auf ihre Leute! Aber dann drängt die 14jährige Svenja in die Kameradschaft und schlimmer noch: Der junge Geflüchtete Rasul und sein Bruder Jamil leben seit kurzem in der neuen Unterkunft und tauchen ausgerechnet in ‚ihrem‘ Supermarkt auf. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Zwischen Gewalt, dumpfen Parolen und einer menschlichen Begegnung gerät Marisas Weltbild ins Wanken.

Während Rasul eine neue Heimat sucht, treffen Jana, Olek und Meret eine Entscheidung. – Und Marisa verlässt alte Strukturen. Doch der Weg raus kostet mehr als sie ahnt.

Die mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis bedachte junge Autorin Tina Müller bearbeitet David Wnendts rasanten Kinostoff provozierend, mitreißend und doch sensibel.

Robert Neumann inszenierte nach seinem international gefeierten Erfolg »Die besseren Wälder« zuletzt »der kreidekreis« fürs GRIPS und erhielt dafür die Nominierung für den IKARUS 2015.

Weitere Informationen und Tickets:

grips-theater.de/programm

Mrz
21
Di
Ab heute heißt du Sara @ Grips Theater
Mrz 21 um 18:00

Eine Veranstaltung des Grips Theaters, einem Partner von Berlin gegen Nazis:

Ab heute heißt du Sara

33 Bilder aus dem Leben einer Berlinerin
von Volker Ludwig und Detlef Michel | nach der Autobiografie »Ich trug den gelben Stern« von Inge Deutschkron | Liedtexte Volker

1933 ist Inge elf Jahre alt, eine aufgeweckte Berliner Göre, die nicht begreifen will, warum sie plötzlich nicht mehr auf der Straße spielen darf. Jüdin in den folgenden Jahren zu sein, das heißt für Inge nicht nur Demütigungen, Übergriffe und Beschränkungen, sondern auch weder Kino noch Tanzsäle zu kennen; heißt erwachsen zu werden, ohne jung gewesen zu sein.

»Ab heute heißt du Sara!«, sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge und stempelt ein ›J‹ in ihren Ausweis – ›J‹ wie Jude. Von nun an ändert sich alles im Leben der selbstbewussten Berlinerin. Immer auf der Flucht vor den Nazis macht sie mit ihrer Mutter eine Irrfahrt durch Berlin, von Versteck zu Versteck…

Das Stück, nach dem Buch von Inge Deutschkron »Ich trug den gelben Stern«, erzählt in 33 Bildern von der Angst der Verfolgten, von vielen Menschen, die Inge und ihrer Mutter geholfen haben und die für Inge Deutschkron »stille Helden« wurden, und nicht zuletzt vom kämpferischen Mut eines jungen Mädchens, das nicht aufgibt.

Weitere Informationen und Tickets:
http://www.grips-theater.de/programm/spielplan/produktion/19

Mrz
22
Mi
Ab heute heißt du Sara @ Grips Theater
Mrz 22 um 18:00

Eine Veranstaltung des Grips Theaters, einem Partner von Berlin gegen Nazis:

Ab heute heißt du Sara

33 Bilder aus dem Leben einer Berlinerin
von Volker Ludwig und Detlef Michel | nach der Autobiografie »Ich trug den gelben Stern« von Inge Deutschkron | Liedtexte Volker

1933 ist Inge elf Jahre alt, eine aufgeweckte Berliner Göre, die nicht begreifen will, warum sie plötzlich nicht mehr auf der Straße spielen darf. Jüdin in den folgenden Jahren zu sein, das heißt für Inge nicht nur Demütigungen, Übergriffe und Beschränkungen, sondern auch weder Kino noch Tanzsäle zu kennen; heißt erwachsen zu werden, ohne jung gewesen zu sein.

»Ab heute heißt du Sara!«, sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge und stempelt ein ›J‹ in ihren Ausweis – ›J‹ wie Jude. Von nun an ändert sich alles im Leben der selbstbewussten Berlinerin. Immer auf der Flucht vor den Nazis macht sie mit ihrer Mutter eine Irrfahrt durch Berlin, von Versteck zu Versteck…

Das Stück, nach dem Buch von Inge Deutschkron »Ich trug den gelben Stern«, erzählt in 33 Bildern von der Angst der Verfolgten, von vielen Menschen, die Inge und ihrer Mutter geholfen haben und die für Inge Deutschkron »stille Helden« wurden, und nicht zuletzt vom kämpferischen Mut eines jungen Mädchens, das nicht aufgibt.

Weitere Informationen und Tickets:
http://www.grips-theater.de/programm/spielplan/produktion/19