Kalender

Mrz
1
Mi
Gedenken ohne Gewissheit?! @ Foyer Kulturstall Britz
Mrz 1 um 19:00

Informationen der Veranstaltenden:

Gedenken ohne Gewissheit?!

Podiumsdiskussion zum Gedenkort für Burak Bektaş

Wir laden Euch herzlich zu unserer Podiumsveranstaltung ein, die wir gemeinsam mit dem Museum Neukölln anlässlich des 5. Jahrestages der Ermordung von Burak organisieren:

Spätestens mit der Selbstenttarnung des NSU vor fünf Jahren und der schrittweisen Offenbarung eklatanter Fehler seitens der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden ist deutlich geworden: Deutschland hat nicht nur ein massives Problem mit gewaltbereiten Neonazis, sondern auch mit institutionellem Rassismus.

Nur wenige Monate nach dem Auffliegen des NSU-Komplexes schoss ein unbekannter, nach Zeugenaussagen weißer Mann in der Rudower Straße in Neukölln auf eine Gruppe von fünf Jugendlichen. Zwei der Jugendlichen überlebten schwer verletzt, der 22-jährige Neuköllner Burak Bektaş starb. Bis heute ist diese schreckliche Tat nicht aufgeklärt. Verschiedene Hinweise legen nahe, dass es sich um einen rassistischen Mord gehandelt haben könnte – oder gar um eine NSU-Nachahmungstat. Gewiss ist, dass es sich bei den Opfern um Menschen mit Migrationsgeschichte handelt. Wieder gibt es Kritik an den Behörden, da sie einem rassistischen Tatmotiv nur unzureichend nachgehen: Und somit werden keine Konsequenzen aus den diskriminierenden Vorannahmen und den daraus resultierenden Fehlern gezogen, die bei den Ermittlungen zum NSU so offenkundig geworden sind.

Auf Wunsch der Angehörigen soll nun mit Hilfe eines breiten Unterstützungskreises ein Gedenkort für Burak Bektaş entstehen. Mitten in Süd-Neukölln wird ein Platz in der Nähe der Todesstelle zur Begegnung einladen und eine zentrale Skulptur sowohl an den unaufgeklärten Mord an Burak Bektaş erinnern – als auch an die vielen anderen unaufgeklärten Morde in Deutschland, bei denen es sich um rechte Taten handelt und handeln könnte.

Wie kann man so ein Gedenken begründen, wo doch nichts gewiss ist? Wie bettet sich solch ein Gedenken in eine Gesellschaft ein, in der eine rechtsterroristische Mordserie so lange unentdeckt bleiben konnte? Und wie muss ein Gedenken aussehen, das keinen Schlussstrich zieht, sondern die Erinnerung wachhält, Bewusstsein schafft und aufrüttelt?

Über diese Fragen diskutieren:
– Ulli Jentsch, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum
– Jan-Christopher Rämer, Bezirksstadtrat für Kultur in Neukölln
– Ibrahim Arslan, Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 und Überlebender des Anschlags
– Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş

Moderation: Udo Gößwald, Leiter des Museums Neukölln

Mrz
3
Fr
Lesen und lesen lassen – Couchsurfing mit Carlo Strenger @ Amadeu Antonio Stiftung
Mrz 3 um 18:00

Informationen des Veranstalters Amadeu Antonio Stiftung:

Lesen und lesen lassen – Couchsurfing mit Carlo Strenger

Zivilisierte Verachtung – Eine Anleitung zur Verteidigung unserer Freiheit

Abenteuer Freiheit – Ein Wegweiser für unsichere Zeiten

Propagandaelemente der extremen Rechten schleichen sich zunehmend in alle Lebensbereiche der Gesellschaft ein. Rechtsaffine Persönlichkeiten und Bewegungen wie Marine Le Pen oder Pegida erfahren derzeit großen Zuspruch bei vielen Schichten, die sich noch vor zehn Jahren davon abgewendet hätten. Verunsicherte Bürger_innen wenden sich zunehmend an die extreme Rechte, um ein Gefühl der Sicherheit zu erhalten. Sie merken nicht, dass Anhänger_innen der extremen Rechten genau die freiheitlichen Werte wie die Meinungsäußerungsfreiheit, die sie zu schützen behaupten, erschüttern.

Laut Carlo Strenger ist eine Ideologie der „politischen Korrektheit“ entstanden, welche alle Glaubens- und Lebensformen respektiert und in Watte gepackte Diskurse öffnet. Es wird zu sehr toleriert und zu wenig kritisiert, was Grundprinzipien des menschlichen Zusammenlebens wie Gerechtigkeit, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Wahrheitssuche  und insbesondere den Schutz des Individuums vor ungerechtfertigten Eingriffen, zu bedrohen scheint. Durch diese Logik der politischen Korrektheit werden Linke und Liberale in ihrem Handeln gelähmt, denn wenn andere Kulturen nicht kritisiert werden dürfen, kann die eigene nicht verteidigt werden. Fehlen uns etwa ideelle Ressourcen, die die Errungenschaften der westlichen Welt verteidigen könnten? Strenger spricht von der „Misere der Linken“ und umreißt den Handlungsbedarf, der daraus hervorgeht. Denn es besteht die Gefahr, dass dieser leere Raum (zum Beispiel im Netz) von Extremist_innen, Akteur_innen und Fanatiker_innen für ihre ideologischen Ziele und Interessen missbraucht wird.

Der vermeintlichen Sicherheit, die die „Lösungen“ von Rechtspopulisten scheinbar kreieren, muss die Zivilgesellschaft die Werte der demokratischen Kultur und ihr grundsätzlich freiheitliches Wesen entgegenstellen. Doch wie können Bürgerinnen und Bürger angeregt, ermutigt und befähigt werden, selbstbewusst für diese Werte einzutreten und sich für das Recht auf freie Meinungsäußerung einzusetzen? Auf diese und einige andere Fragen soll die Veranstaltung Antworten anbieten und mit Hilfe des Autorengesprächs konkrete Ideen für eine demokratische Debattenkultur vor Ort und im Netz entwickeln.

Nachdem Carlo Strenger in Zivilisierte Verachtung gezeigt hat, weshalb es westlichen Gesellschaften heute oft schwerfällt, ihre Werte selbstbewusst zu verteidigen, wendet er sich in seinem neuen Buch Abenteuer Freiheit der individuellen Seite dieser Verunsicherung zu: Warum leiden so viele Menschen unter Depressionen und einer erdrückenden Angst vor dem Scheitern? Warum boomen Heilslehren, die uns den Weg zum wahren Selbst weisen wollen?

All das hat laut Strenger, damit zu tun, dass es sich bei der Idee, es gäbe so etwas wie ein Grundrecht auf müheloses Glück, um einen Mythos handelt. Ausgehend von Denkern wie Spinoza, Nietzsche und Freud legt er dar, dass lange die Überzeugung vorherrschte, Konflikte und Scheitern gehörten zur menschlichen Natur. Daher, so schließt er aus den Biografien von Künstlern wie Egon Schiele oder Francis Ford Coppola, müssen wir wieder lernen, dass Freiheit ein lebenslanges Abenteuer ist: riskant, aber zugleich viel interessanter, als uns die Massenkultur heute weismachen will.

Um Anmeldung wird gebeten an: praktikumnonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de

Mrz
10
Fr
50 Veranstaltungen von „Zusammen gegen Rassismus“ @ Wedding und Moabit
Mrz 10 – Mrz 26 ganztägig

Informationen der Veranstalter von „Zusammen gegen Rassismus“

Das gesamte Programm mit allen Veranstaltungen finden Sie hier als pdf Datei.

Liebe Menschen im Bezirk Berlin-Mitte,

auch in diesem Jahr ruft der Interkulturelle Rat in Deutschland gemeinsam mit mehr als
70 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen dazu auf , sich an den
Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen und damit ein Zeichen gegen
Rassismus zu setzen. Das diesjährige Motto lautet: „100% Menschenwürde – Zusammen
gegen Rassismus“.
Ich freue mich, dass in Mitte viele Initiativen, Einrichtungen und Akteur*innen aus
Moabit und Wedding bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus zwischen dem
12. und 26.03.2017 mitmachen. In diesen zwei Wochen werden verschiedenste
Veranstaltungen (Diskussionsveranstaltungen, Workshops, Kinofilme, kreative Angebote
für Kinder und junge Menschen, u.a.m.) an unterschiedlichen Orten in Moabit und
Wedding stattfinden.
Gerade in diesen politisch so bewegten Zeiten, in denen Feindseligkeiten, Vorurteile
und Unterstellungen eine noch größere Rolle spielen als sonst, ist es wichtig, dass so
viele Einrichtungen im Bezirk sich positionieren und auf die negativen Auswirkungen
von Rassismus und anderen Diskriminierungsformen für unsere demokratische
Gesellschaft hinweisen.
Präventive Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Homophobie und
religiösen Fundamentalismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit insgesamt
ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, um ein demokratisches, freies und
respektvolles Zusammenleben aller zu sichern. Es ist gut, dass Mitte hier mit den
Partnerschaften für Demokratie „Demokratie in der Mitte“ und dem Vor-Ort-Büro gut
aufgestellt ist und kontinuierlich mit vielen AkteurInnen und Engagierten das
Bundesprogramm „Demokratie leben“ in die Tat umsetzt.
„Gemeinsam gegen Rassismus“ ist ein starkes Zeichen für eine offene, respektvolle und
vielfältige Gesellschaft in Mitte. Ich freue mich, wenn Sie sich daran beteiligen und
vielleicht sehen wir uns auf der einen oder anderen Veranstaltung.
Mrz
14
Di
Die NSU-Monologe / NSU-Monologlari @ Heimathafen Neukölln
Mrz 14 um 19:30
Informationen des Veranstalters:

DIE NSU-MONOLOGE / NSU-MONOLOGLARI

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
Geride kalanların gerçekler için savaşı

Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

“Nasyonal sosyalist yeraltı” oluşumundan tam beş yıl sonra NSU-monologları NSU kurbanları olan üç ailenin savaşını anlatıyor – Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve İsmail Yozgat: onların cesaretini, cenaze töreninde ilk sırada durmayı, irade gücünü, bir sokağın tekrar isim değiştirme talebini ve son olmayacak şekile, sevdiği kişinin hatıralarını sözde doğruları konuşan araştırmacı karşısında savunma yapmalarını anlatıyor.

NSU-monologları belgesel ve kelimesi kelimesine uygun bir tiyatrodur, bazen tedbirli, bazen talepli, bazen kızgın – samimi şekilde anlatılan, aile üyelerinin doğrular için savaşı ve sağ görüşün güç kazandığı bir zamanda olmasına rağmen güncelliği üstün gelecek şekildedir.

Gösteriler 3.11., 15.-19.11., 6.-7.12.2016 ve 11.-14.1.2017 tarihlerinde almanca dilindedir (türkçe altyazılı ve ingilizce başlıklı) ve 5.11., 8.12.2016 ve 15.1.2017 tarihlerinde türkçe dilindedir (almanca altyazılı ve ingilizce başlıklı)

Eine Produktion der Bühne für Menschenrechte
Buch und Regie: Michael Ruf
Team: Leonie Jeismann, Lara Chahal, Barnie Ecke, Franziska Abt, Florentine Seuffert

Mit: Aylin Esener, Asad Schwarz-Msesilamba, Atilla Oener, Elisabeth Pleß, Hürdem Riethmüller, Meri Koivisto, Tanya Erartsin, Dilan Gülmez, Gülcan Cerdik
Musik: Michael Edwards, Dave Sills

www.buehne-fuer-menschenrechte.de
twitter.com/BfM_Dokutheater
www.facebook.com/buhne.furmenschenrechte

Vorstellungen auf türkisch mit deutschen Untertiteln am 05.11. + 08.12. + 15.01.17

Mrz
15
Mi
Die NSU-Monologe / NSU-Monologlari @ Heimathafen Neukölln
Mrz 15 um 19:30
Informationen des Veranstalters:

DIE NSU-MONOLOGE / NSU-MONOLOGLARI

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
Geride kalanların gerçekler için savaşı

Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

“Nasyonal sosyalist yeraltı” oluşumundan tam beş yıl sonra NSU-monologları NSU kurbanları olan üç ailenin savaşını anlatıyor – Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve İsmail Yozgat: onların cesaretini, cenaze töreninde ilk sırada durmayı, irade gücünü, bir sokağın tekrar isim değiştirme talebini ve son olmayacak şekile, sevdiği kişinin hatıralarını sözde doğruları konuşan araştırmacı karşısında savunma yapmalarını anlatıyor.

NSU-monologları belgesel ve kelimesi kelimesine uygun bir tiyatrodur, bazen tedbirli, bazen talepli, bazen kızgın – samimi şekilde anlatılan, aile üyelerinin doğrular için savaşı ve sağ görüşün güç kazandığı bir zamanda olmasına rağmen güncelliği üstün gelecek şekildedir.

Gösteriler 3.11., 15.-19.11., 6.-7.12.2016 ve 11.-14.1.2017 tarihlerinde almanca dilindedir (türkçe altyazılı ve ingilizce başlıklı) ve 5.11., 8.12.2016 ve 15.1.2017 tarihlerinde türkçe dilindedir (almanca altyazılı ve ingilizce başlıklı)

Eine Produktion der Bühne für Menschenrechte
Buch und Regie: Michael Ruf
Team: Leonie Jeismann, Lara Chahal, Barnie Ecke, Franziska Abt, Florentine Seuffert

Mit: Aylin Esener, Asad Schwarz-Msesilamba, Atilla Oener, Elisabeth Pleß, Hürdem Riethmüller, Meri Koivisto, Tanya Erartsin, Dilan Gülmez, Gülcan Cerdik
Musik: Michael Edwards, Dave Sills

www.buehne-fuer-menschenrechte.de
twitter.com/BfM_Dokutheater
www.facebook.com/buhne.furmenschenrechte

Vorstellungen auf türkisch mit deutschen Untertiteln am 05.11. + 08.12. + 15.01.17

Mrz
16
Do
Die NSU-Monologe / NSU-Monologlari @ Heimathafen Neukölln
Mrz 16 um 19:30
Informationen des Veranstalters:

DIE NSU-MONOLOGE / NSU-MONOLOGLARI

Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
Geride kalanların gerçekler için savaşı

Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

“Nasyonal sosyalist yeraltı” oluşumundan tam beş yıl sonra NSU-monologları NSU kurbanları olan üç ailenin savaşını anlatıyor – Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve İsmail Yozgat: onların cesaretini, cenaze töreninde ilk sırada durmayı, irade gücünü, bir sokağın tekrar isim değiştirme talebini ve son olmayacak şekile, sevdiği kişinin hatıralarını sözde doğruları konuşan araştırmacı karşısında savunma yapmalarını anlatıyor.

NSU-monologları belgesel ve kelimesi kelimesine uygun bir tiyatrodur, bazen tedbirli, bazen talepli, bazen kızgın – samimi şekilde anlatılan, aile üyelerinin doğrular için savaşı ve sağ görüşün güç kazandığı bir zamanda olmasına rağmen güncelliği üstün gelecek şekildedir.

Gösteriler 3.11., 15.-19.11., 6.-7.12.2016 ve 11.-14.1.2017 tarihlerinde almanca dilindedir (türkçe altyazılı ve ingilizce başlıklı) ve 5.11., 8.12.2016 ve 15.1.2017 tarihlerinde türkçe dilindedir (almanca altyazılı ve ingilizce başlıklı)

Eine Produktion der Bühne für Menschenrechte
Buch und Regie: Michael Ruf
Team: Leonie Jeismann, Lara Chahal, Barnie Ecke, Franziska Abt, Florentine Seuffert

Mit: Aylin Esener, Asad Schwarz-Msesilamba, Atilla Oener, Elisabeth Pleß, Hürdem Riethmüller, Meri Koivisto, Tanya Erartsin, Dilan Gülmez, Gülcan Cerdik
Musik: Michael Edwards, Dave Sills

www.buehne-fuer-menschenrechte.de
twitter.com/BfM_Dokutheater
www.facebook.com/buhne.furmenschenrechte

Vorstellungen auf türkisch mit deutschen Untertiteln am 05.11. + 08.12. + 15.01.17