Podiumsdiskussion: „Das wird man ja noch sagen dürfen!“

Wann:
17. März 2014 um 17:00
2014-03-17T17:00:00+00:00
2014-03-17T17:30:00+00:00
Wo:
Zentrum für Demokratie
Spreestraße 1
12439 Berlin
Deutschland

Döner, Morde und die NSU

Rassismus – darüber besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens – ist etwas, was es abzulehnen gilt. Es gehört faktisch zum guten Ton, gegen Rassismus zu sein. Rassist_innen sind demnach auch immer die Anderen, die Rechten, Neonazis und wie sie alle heißen. Kaum einer würde selbst von sich behaupten, ein Rassist zu sein. Trotzdem ist es möglich, dass sich in den Medien Begriffe wie „Döner-Morde“ oder „Mordserie Bosporus“ etablieren. Erst viel zu spät,nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie, wählte die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff „Döner-Morde“ zum Unwort des Jahres. Nicht erst seit den Debatten rund um die NSU-Morde, den Untersuchungsausschüssen und zahlreichen Demonstrationen bringen Antifaschist_innen den Slogan „Das Problem heißt Rassismus“ hervor.

Referent_innen:
Petra Pau, DIE LINKE, Vizepräsidentin des
Deutschen Bundetages und Obfrau im NSU
Untersuchungsausschuss der 17. Wahlperiode
Hakan Taş, DIE LINKE, MdA, Sprecher der
Linksfraktion für Inneres, Partizipation und
Flüchtlinge
N.N. („Betroffene_r“)

Diese Veranstaltung ist im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus.