Die Mittelmeer-Monologe im Heimathafen Neukölln

Wann:
21. Oktober 2020 um 19:30 – 22:00
2020-10-21T19:30:00+02:00
2020-10-21T22:00:00+02:00
Wo:
Heimathafen Neukölln
Karl-Marx-Straße 141
12043 Berlin

Informationen der Veranstaltenden:

Wort und Herzschlag präsentiert

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Die neue Produktion vom Autor und Regisseur der Asyl-Monologe/Asyl-Dialoge und NSU-Monologe, Michael Ruf. Am 16. und 17. September 2020 und 21. und 22. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Saal des Heimathafen Neukölln – unter Einhaltung sämtlicher Corona-Regeln.

Dokumentarisches Theater – Buch/Regie: Michael Ruf
Im Anschluss Publikumsgespräche mit Aktivist*innen.

Tickets: https://heimathafen-neukoelln.de/events/die-mittelmeer-monologe/

Die MITTELMEER-MONOLOGE erzählen von den politisch widerständigen Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden, von brutalen ‚Küstenwachen‘ und zweifelhaften Seenotrettungsstellen und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Diese Aktivist*innen überzeugen beim ‚Alarmphone‘ die Küstenwachen, nach Menschen in Seenot zu suchen oder lernen auf der Sea-Watch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Die Mittelmeer-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Dadurch werden reale Fälle der Seenotrettung rekonstruiert, erzählt aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen.

Die Mittelmeer-Monologe liefern persönliche und intime Einblicke in die weitesgehend unbekannte Arbeit des Alarmphones, die einer Aktivistin und die jener Person, die in Seenot die Nummer des Alarmphones wählte, sowie deren insprierende gemeinsame Geschichte.

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=GnzOsZ-w1jg&feature=youtu.be

»Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (…) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (…) Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.«
(die tageszeitung, taz)

»Wirkmächtig ist, was Naomie, Joe, Selma und Yassin erzählen. Von Menschen, die vor ihren Augen lautlos ertrinken. Von traumatischen Erlebnissen, die in ihren Träumen wiederkehren. Von der Angst vor fatalen Entscheidungen.« (Berliner Morgenpost)

»Das Theaterstück findet weit über den europäischen Kontext hinaus Anklang. Es rekonstruiert reale Fälle von Seenotrettung aus der Perspektive sowohl von Flüchtlingen als auch von Aktivisten.« (The Brooklyn Rail)

»Die Tragik kommt schleichend daher, bevor sie mit voller Vehemenz zuschlägt. Wahre Geschichten voller Leid, Tod, aber auch Hoffnung. Ein kraftvolles, berührendes Stück Theater.«
(Göttinger Tageblatt)

»Michael Ruf gibt in seinem Dokumentarstück Mittelmeer-Monologe Menschen eine Stimme, die auf dem riskanten Weg nach Europa geflüchtet sind.« (WDR 3)

Die „Mittelmeer-Monologe“ werden gefördert von:

UNO-Flüchtlingshilfe, Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen, Brot für die Welt Deutsche Postcode Lotterie, LUSH Berlin Friedrichstr.

www.wort-und-herzschlag.de/#mittelmeer-monologe
www.wort-und-herzschlag.de
www.instagram.com/wortundherzschlag

Die Veranstaltung findet unter strenger Einhaltung der Hygiene-Schutzmaßnahmen statt. Unsere Abstands- und Hygiene-Regeln:
https://heimathafen-neukoelln.de/hygiene-schutzmassnahmen