Donnerstag, 17.03.2016, 18.00 Uhr, Köpenick: Antirassistischen Mahnwache „Nein zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!“

Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" in Treptow-Köpenick ruft für Donnerstag, den 17. März zu einer antirassistischen Mahnwache auf. Anlass sind die wöchentlichen rassistischen Kundgebungen, die an gleicher Stelle jeden Donnerstagabend vor einer Flüchtlingsnotunterkunft in Köpenick stattfinden.

Wir dokumentieren anbei den Aufruf zur Mahnwache des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ in Treptow-Köpenick

„Nein zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!“ Aufruf am 17.März 2016

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz lädt ein zu einer antirassistischen Mahnwache am Donnerstag , den 17.März 18 Uhr in die Köpenicker Glienicker Straße.

Es geht darum, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Solidarität mit Geflüchteten zu zeigen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jährlich rund um den von der UN-Generalversammlung einberufenen „Internationalen Tag gegen Rassismus“ am 21.März zum Gedenken an die Ermordung von 69 Demonstrant_innen, die 1960 in Sharpeville, Südafrika, gegen das Apartheitsregime demonstrieren.

Rassismus ist kein Problem des „rechten Rands“, sondern entstammt der Mitte der Gesellschaft. Seit der Eröffnung der Notunterkunft in der Glienicker Straße finden dort wöchentlich donnerstags rassistische Mahnwachen statt, die sich gegen Geflüchtete und Asylsuchende richten und so Angst bei den Bewohner_innen der Notunterkunft schüren. Aus diesem Grund möchte das Bündnis für Demokratie und Toleranz sich an diesem Ort gegen rassistische Stimmungsmache wenden. Treptow-Köpenick ist ein inklusiver und weltoffener Bezirk, der sich für die Belange all seiner Bewohner_innen einsetzt. Dies schließt auch ein, frei von Diskriminierung leben zu können. Wir wollen mit der Kundgebung zeigen, dass asylsuchende und geflüchtete Menschen hier willkommen sind und wir alle unseren Anteil daran haben, dass die neuen Bewohner_innen des Bezirks von bestehenden Strukturen mit offenen Armen empfangen werden.

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister und Schirmherr des Bündnisses
Die Sprecher des Bündnisses